Hauptinhalt

Juristinnen und Juristen

Einstellungen im Geschäftsbereich

Der Geschäftsbereich umfasst neben dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) selbst auch die Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit sowie das Zentrum Bayern Familie und Soziales. Mögliche Beschäftigungsorte sind Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Kempten, Landshut, München, Nürnberg, Passau, Regensburg, Rosenheim, Weiden und Würzburg.

Hier bieten sich interessante und vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten in den Gebieten der Verwaltung und der Gerichtsbarkeit:

  • Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
  • Zentrum Bayern Familie und Soziales in
    Augsburg, Bayreuth, Landshut, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg
  • Sozialgerichtsbarkeit
    Sozialgerichte in Augsburg, Bayreuth, Landshut, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg
  • Arbeitsgerichtsbarkeit
    Arbeitsgerichte in Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Kempten, München, Nürnberg, Passau, Regensburg, Rosenheim, Weiden und Würzburg

Wenn Sie 

kontaktfreudig und aufgeschlossen sind,
über Verhandlungsgeschick verfügen,
Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit und Teamarbeit haben,
zu selbstständiger, verantwortungsvoller Tätigkeit insbesondere in Führungspositionen bereit sind,
Freude am Gestalten und an der Suche nach kreativen zukunftsweisenden Lösungen haben und
an einer Einstellung interessiert sind,
senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Kopien

  • Ihrer Examenszeugnisse,
  • Ihres Abiturzeugnisses und
  • Ihrer Stations- und Arbeitgeberzeugnisse

an das

Bayerische Staatsministerium für
Familie, Arbeit und Soziales
Personalreferat
Winzererstraße 9
80797 München

Bitte beachten Sie,

dass Einstellungen nur dann erfolgen, wenn im Geschäftsbereich freie Stellen zu besetzen sind, und unter Beachtung des Leistungsprinzips grundsätzlich nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden können, die zwei Juristische Staatsexamina mit Prädikat, davon das Zweite mindestens im oberen Bereich der Note „befriedigend“ vorweisen können.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an

Klaus Kiermeier
Tel.: (0 89) 12 611 438
Schreiben Sie uns eine E-Mail

Einstieg in der dritten Qualifikationsebene

Studium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern (Diplomverwaltungswirt/in (FH) in der Sozialverwaltung oder Diplomrechtspfleger/in (FH))

Voraussetzung für das dreijährige Studium sind Hochschulreife oder Fachhochschulreife und die erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses.

Weitere Informationen zum Studium finden Sie in der Broschüre „für mich. für alle. Deine Zukunft in der bayerischen Sozialverwaltung“ der bayerischen Sozialverwaltung.

In der heutigen Gesellschaft hat das Netz der sozialen Sicherung und sozialen Entschädigung einen besonderen Stellenwert. Das Sozialrecht soll dazu beitragen, den Bürgerinnen und Bürgern ein menschenwürdiges Dasein zu sichern, die Familie zu schützen und zu fördern und die besonderen Belastungen des Lebens abzuwenden oder auszugleichen. So entscheidet das Zentrum Bayern Familie und Soziales über das Elterngeld, das dazu beiträgt, dass mindestens ein Elternteil sich ganz der Betreuung des Kindes widmen kann. Es erbringt u. a. Leistungen für Opfer von Gewalttaten und ist für die Entscheidung über das Vorliegen von Schwerbehinderung zuständig. Für den Schutz der sozialen Rechte von Bürgerinnen und Bürgern und der Rechte aus dem Arbeitsverhältnis sorgen die Sozialgerichte und die Arbeitsgerichte.

  • Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaats der Europäischen Union (für Rechtspflegerin/Rechtspfleger: deutsche Staatsangehörigkeit), charakterliche und gesundheitliche Eignung, Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
  • Hochschulreife, Fachhochschulreife oder vergleichbarer Abschluss
  • Erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses (Anmeldung in der Regel bis Mitte Juni, schriftliche Prüfung im Oktober)
  • Erfolgreiche Teilnahme am gesonderten Auswahlverfahren des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Die Ausbildung für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene erfolgt in Form eines dualen Fachhochschul-Studiums (FH). Dieses dauert drei Jahre. Nach Abschluss der Ausbildung erfolgt Ihr Einsatz bei

  • dem Zentrum Bayern Familie und Soziales,
  • einem Sozialgericht oder
  • einem Arbeitsgericht.

Bereits während der Ausbildung befinden Sie sich als Regierungsinspektoranwärterin/Regierungsinspektoranwärter oder Rechtspflegeranwärterin/Rechtspflegeranwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf.

Eine Besonderheit des Studiums ist die Verbindung von Theorie und Praxis:
Das Fachstudium von insgesamt 19 (Rechtspflegerin/Rechtspfleger: 21) Monaten Dauer findet an den Fachbereichen Sozialverwaltung (Wasserburg/Inn) oder Rechtspflege (Starnberg) der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern statt. Das berufspraktische Studium dauert 17 (Rechtspfleger: 15) Monate und wird in der Regel an der Ausbildungsbehörde durchgeführt. Maßgebend sind die Vorschriften der Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt Sozialverwaltung.

Ausbildungsbehörde für das berufspraktische Studium sind das Zentrum Bayern Familie und Soziales und seine Regionalstellen. Die Rechtspflegeranwärterin/der Rechtspflegeranwärter hat als Einstellungsbehörde ein Arbeitsgericht. Das berufspraktische Studium erfolgt in diesem Falle bei den Amtsgerichten und Staatsanwaltschaften.

Studienschwerpunkte sind das Sozial- und Arbeitsrecht, aber auch das Verfassungs- und Verwaltungsrecht, das Privatrecht und die Verwaltungslehre einschließlich zeitgemäßer Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden.

Die Gestaltung des Studiums entspricht modernen Erkenntnissen: Die Vorlesungen werden ergänzt durch eine Vielzahl von Übungen, Seminaren und Klausuren.

Das Studium wird abgeschlossen mit der Qualifikationsprüfung für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene. Das Bestehen der Qualifikationsprüfung berechtigt dazu, den akademischen Grad „Diplomverwaltungswirt/-in (FH)“ oder „Diplomrechtspfleger/-in (FH)“ zu führen.

Während der Ausbildung erhalten Sie Anwärterbezüge in Höhe von derzeit 1.213,85 Euro brutto monatlich. Verheiratete sowie ältere Anwärterinnen und Anwärter erhalten einen Zuschlag. Daneben werden die vermögenswirksamen Leistungen und die jährliche Sonderzuwendung gewährt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erfolgt – unter Berücksichtigung des Leistungsgrundsatzes sowie im Rahmen der vorhandenen Stellen und des jeweiligen Personalbedarfs – Ihre Ernennung zur Regierungsinspektorin oder zum Regierungsinspektor. Ihre Bezüge betragen dann nach jetzigem Stand 2.569,90 Euro brutto im Monat (ohne Zuschläge; als Beamtin oder Beamter haben Sie keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen).

Beförderungsmöglichkeiten bestehen nach dem Leistungsprinzip bis zum Regierungsrat oder zur Regierungsrätin. Bei entsprechenden Leistungen steht Ihnen auch die Qualifizierung für Ämter ab der Besoldungsgruppe A14 offen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an
Florian Novak
Tel.: (089) 1261 1321

Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene

Ausbildung zur Verwaltungswirtin und zum Verwaltungswirt in der Sozialverwaltung

Voraussetzung für die Ausbildung sind der Abschluss einer Realschule oder ein qualifizierender Hauptschulabschluss und die erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses.

Weitere Informationen zum Studium finden Sie in der Broschüre „für mich. für alle. Deine Zukunft in der bayerischen Sozialverwaltung“ der bayerischen Sozialverwaltung.

Einen Film zum Berufsbild finden Sie hier

In der heutigen Gesellschaft hat das Netz der sozialen Sicherung und sozialen Entschädigung einen besonderen Stellenwert. Das Sozialrecht soll dazu beitragen, den Bürgerinnen und Bürgern ein menschenwürdiges Dasein zu sichern, die Familie zu schützen und zu fördern und die besonderen Belastungen des Lebens abzuwenden oder auszugleichen. So entscheidet das Zentrum Bayern Familie und Soziales über das Elterngeld, das dazu beiträgt, dass mindestens ein Elternteil sich ganz der Betreuung des Kindes widmen kann. Es erbringt u. a. Leistungen für Opfer von Gewalttaten und ist für die Entscheidung über das Vorliegen von Schwerbehinderung zuständig. Für den Schutz der sozialen Rechte von Bürgerinnen und Bürgern und der Rechte aus dem Arbeitsverhältnis sorgen die Sozialgerichte und die Arbeitsgerichte.

  • Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaats der Europäischen Union, charakterliche und gesundheitliche Eignung, Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung
  • Mindestens Qualifizierender Mittelschulabschluss, mittlere Reife oder ein vergleichbarer Schulabschluss
  • Erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses (Anmeldung in der Regel bis Mitte Mai, schriftliche Prüfung im Juli)
  • Erfolgreiche Teilnahme am gesonderten Auswahlverfahren des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Ihre Ausbildung erhalten Sie in einem zweijährigen Vorbereitungsdienst als Regierungssekretäranwärterin oder Regierungssekretäranwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf.

Maßgebend sind die Vorschriften der Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt Sozialverwaltung. Die praktische Ausbildung von ca. 15 Monaten bei den Ausbildungsbehörden (Zentrum Bayern Familie und Soziales mit seinen Regionalstellen, Sozialgerichte, Arbeitsgerichte) wird ergänzt durch eine fachtheoretische Ausbildung von insgesamt ca. 9 Monaten in Lehrgängen. Diese finden an der Akademie der Sozialverwaltung in Wasserburg am Inn statt.

Ausbildungsschwerpunkte sind das Sozial- und Arbeitsrecht, aber auch das Verfassungs- und Verwaltungsrecht, das Privatrecht und die Verwaltungslehre einschließlich moderner Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden.

Die Ausbildung wird abgeschlossen mit der Qualifikationsprüfung für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene. Die bestandene Qualifikationsprüfung berechtigt dazu, die Berufsbezeichnung „Verwaltungswirtin“ oder „Verwaltungswirt“ zu führen.

Während der Ausbildung erhalten Sie Anwärterbezüge in Höhe von derzeit 1.159,93 Euro brutto monatlich. Verheiratete Anwärterinnen und Anwärter erhalten einen Zuschlag, ggf. wird auch ein Zuschlag für Kinder gewährt. Daneben werden vermögenswirksame Leistungen und die jährliche Sonderzuwendung gewährt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erfolgt unter Berücksichtigung des Leistungsgrundsatzes sowie im Rahmen der vorhandenen Stellen und des jeweiligen Personalbedarfs Ihre Ernennung zur Regierungssekretärin oder zum Regierungssekretär. Ihre Bezüge betragen dann nach jetzigem Stand brutto 2.288,10 Euro monatlich (ohne Zuschläge; als Beamtin oder Beamter haben Sie keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen).

Beförderungsmöglichkeiten bestehen nach dem Leistungsprinzip bis zur Inspektorin oder zum Inspektor. Bei entsprechenden Leistungen steht Ihnen auch die Qualifizierung für Ämter ab der Besoldungsgruppe A10 offen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an
Florian Novak
Tel.: (089) 1261 1321

Praktika und Rechtsreferendariat

Schülerinnen und Schüler können im StMAS Schülerpraktika absolvieren. Das Praktikum gewährt Einblicke in die Aufgaben und praktischen Arbeiten der staatlichen Verwaltung. Praktikumsziel ist die Orientierung über eine Berufsausbildung oder über die Aufnahme eines Studiums, ohne dass der Erwerb von beruflichen Fähigkeiten, Kenntnissen, Fähigkeiten oder beruflichen Erfahrungen im Vordergrund steht.

Studentinnen und Studenten können im StMAS Pflichtpraktika entsprechend ihrer Ausbildungs-, Studien- oder Prüfungsordnung absolvieren.

Rechtsreferendarinnen und –referendare können im StMAS ihr Pflichtwahlpraktikum absolvieren. Sofern Sie Ihre Wahlstation an einem Gericht der bayerischen Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit verbringen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an das einzelne Gericht.

Praktikantinnen und Praktikanten sowie Rechtsreferendarinnen und -referendare erhalten keine Vergütung.

Schicken Sie Ihre Initiativbewerbung bitte an das

Bayerische Staatsministerium für
Familie, Arbeit und Soziales
Aus- und Fortbildungsreferat
Winzererstraße 9
80797 München

Geben Sie in Ihrer Bewerbung bitte an, in welcher Abteilung/Organisationseinheit des StMAS Sie gerne eingesetzt werden würden, wie lange das Praktikum dauern soll und in welchem Zeitraum es idealerweise stattfinden sollte.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an

Heike Ihde
Tel.: (089)1261-1546
Schreiben Sie uns eine E-Mail