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Ausbildungsakquisiteure/-innen und Ausbildungsakquisiteure/-innen für Flüchtlinge

Ausbildungsakquisiteure/-innen helfen leistungsschwächeren Jugendlichen, Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Ausbildungsakquisiteure/innen für Flüchtlinge unterstützen jugendliche Geflüchtete.

Unterstützung am Übergang Schule – Beruf

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales fördert seit 1997 Ausbildungsakquisiteure/-innen über den Arbeitsmarktfonds. Als Beitrag zur Initiative „Integration durch Ausbildung und Arbeit“ hat die Bayerische Staatsregierung den Arbeitsmarktfonds aufgestockt und fördert seit 2016 auch Ausbildungsakquisiteure/-innen für Flüchtlinge.

Ziel der Ausbildungsakquisiteure/-innen und Ausbildungsakquisiteure/-innen für Flüchtlinge ist die Information und Beratung der jungen Menschen über die Möglichkeiten der Berufsausbildung sowie Gewinnung und Sicherung von Ausbildungsstellen. Für Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie jugendliche anerkannte Flüchtlinge, jugendliche Flüchtlinge und jugendliche Geduldete mit guter Bleibeperspektive sollen auch speziell zusätzliche Ausbildungsplätze und Plätze für Einstiegsqualifizierungen akquiriert werden.

Für die Ausbildungsakquisiteure/-innen für Flüchtlinge umfasst die Zielgruppe jugendliche anerkannte Flüchtlinge, jugendliche Geflüchtete und jugendliche Geduldete mit guter Bleibeperspektive.

Für Ausbildungsakquisiteure/-innen umfasst die Zielgruppe der jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Jugendliche mit Migrationshintergrund und leistungsschwächere deutsche Jugendliche. Einzelne Akquisiteure/-innen betreuen in zusätzlich zu schließenden Vereinbarungen Zielgruppen mit besonderen (ethnischen) Schwerpunkten (z. B. türkisch, italienisch, osteuropäisch inkl. insbesondere Zuwandererfamilien aus der ehemaligen UdSSR, arabisch). Diese Schwerpunkte können sich entsprechend dem Zuwanderungsgeschehen und dem entstehenden Unterstützungsbedarf ändern.

Die Tätigkeiten sind in einem Lastenheft festgelegt und umfassen folgende Aufgaben:

  • Pro aktives Aufsuchen der Jugendlichen, Familien und der peer-groups (Gruppen von jugendlichen Flüchtlingen, die sich an bestimmten Treffpunkten aufhalten und untereinander eine große Solidarität haben)
  • Ganzheitliche Unterstützung der jungen Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung
  • Beratung und Information über das Berufsausbildungssystem
  • Akquisition von geeigneten Ausbildungsstellen
  • Information und Betreuung der Betriebe gegebenenfalls mit Schwerpunkten je nach Branche, Wirtschaftslage oder Trägerzugehörigkeit.
  • Unterstützung der Betriebe bei der Bearbeitung der formalen Anforderungen bei einer Berufsausbildung einer Einstiegsqualifizierung oder einem Praktikum
  • Verfolgung eines Netzwerkansatzes
  • Intensive Kooperation mit Einrichtungen, die im Übergangssystem Schule – Berufsausbildung tätig sind.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Ausbildungsakquisiteure/-innen und Ausbildungsakquisiteure/-innen für Flüchtlinge.