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Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern konzentriert sich auf die Stärkung des Ehrenamts und des Bürgerschaftlichen Engagements in ganz Bayern.

Gemeinwohl und Bürgerschaftliches Engagement

Mit der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern schafft Bayern noch bessere Unterstützungsstrukturen. Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern wurde als Verbrauchsstiftung mit einer Laufzeit von zehn Jahren konzipiert und konnte am 1. Februar 2018 ihre Arbeit aufnehmen. Zweck der Stiftung ist die zukunftsgerichtete Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl sowie des Bürgerschaftlichen Engagements in Bayern.
Vorstandsvorsitzende ist Bayerns Sozialministerin
Kerstin Schreyer.

Dies ist eine vorübergehende Informationsseite der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern, da sich der eigenständige Webauftritt noch im Aufbau befindet:
 

Aktuelles: Start der Ausschreibung 2019

Starttermin: 04. März 2019

Wir fördern Projekte, Initiativen, Organisationen und Vereine, die mit zukunftsgerichteten Konzepten und Ideen durch ehrenamtlichen Einsatz das Gemeinwohl nachhaltig stärken, unterstützen und weiterentwickeln.
Planen Sie ein Projekt, eine Aktion, eine Veranstaltung oder haben Sie zunächst eine erste Idee? Bei der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern haben Sie die Möglichkeit, jetzt eine Förderung in Höhe von 1.000 € bis zu maximal 5.000 € für Ihr Vorhaben zu beantragen.

Haben Sie Interesse? Dann bewerben Sie sich jetzt!

Alle Informationen zu den Förderbedingungen und zur Antragsstellung finden Sie hier auf einen Blick jeweils als PDF-Datei zum Herunterladen:

Stellen Sie jetzt Ihren Förderantrag bis spätestens 10. April 2019.

Anträge, die nach dem 10. April bei der Geschäftsstelle eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Lesen Sie bitte alle Informationen sorgfältig durch und senden Sie Ihren unterschriebenen Förderantrag per Post an die Geschäftsstelle der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern und gleichzeitig per E-Mail an foerderantrag@ehrenamtsstiftung.bayern.de.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Antragsstellung finden Sie nachfolgend:

Fragen & Antworten zum Ausfüllen des Förderantrags

In welchen Bereichen fördert die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern Projekte?
Alle Informationen zu unseren Förderkriterien und Voraussetzungen finden Sie in unserer Förderrichtlinie auf www.ehrenamtsstiftung.bayern.de.

Wer kann einen Antrag bei der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern stellen?
Körperschaften des öffentlichen und privaten Rechts sowie steuerbegünstigte juristische Personen, wie z.B. gemeinnützige Vereine, Kommunen, Stiftungen, NGOs. Privatpersonen können nicht gefördert werden.

Fördert die Stiftung auch Projekte im Ausland?
Nein. Es können nur Projekte innerhalb Bayerns unterstützt werden.

Wer ist mein Träger?
Bitte benennen Sie die Dachorganisation oder den Verband Ihres Projekts. Im Zweifelsfall nehmen Sie den Eintrag unter „Sonstige“ vor.

Dürfen mehrere Förderanträge von demselben Antragssteller parallel gestellt werden?
Sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt werden, dürfen mehrere Anträge parallel gestellt werden.

Muss ein Nachweis über die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt meinem Antrag in jedem Fall beigefügt werden?
Nein, nur wenn Ihre Organisation oder Ihr Träger zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.

Gibt es feste Fristen und Termine für eine Antragsstellung?
Ja. Die jährliche Projektausschreibung mit Stichtagsregelung wird auf www.ehrenamtsstiftung.bayern.de bekannt gegeben. Eine Antragsstellung über diesen Termin hinaus ist nicht möglich.

Wann kann mein Projekt frühestens beginnen?
Erst nachdem Sie von der Geschäftsstelle der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern eine Finanzierungszusage erhalten haben, kann Ihr Projekt beginnen, d.h. frühestens ab dem 15.09.2019.  Ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn kann nicht gestellt werden.

Wie lange kann ein Projekt maximal laufen?
Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern fördert zeitlich befristet. Projektmittel werden grundsätzlich für nicht mehr als zwei Jahre vergeben. Projekte müssen innerhalb des im Förderantrag festgelegten Förderzeitraums abgeschlossen werden.

Kann das Datum der ersten fälligen Projektausgaben bereits vor einer möglichen Bewilligung liegen?
Nein, das ist nicht möglich.

Können bereits laufende Projekte finanziert werden?
Nein, das ist lt. unserer Förderrichtlinie nicht möglich.

Die Planungen für das Projekt laufen bereits und ich habe z.B. Referenten für das Projekt angefragt. Hat das Projekt damit bereits begonnen?
Nein. Grundsätzlich gilt: Es dürfen keinerlei Verträge oder Ausgaben vor der Bewilligung durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern für das Projekt getätigt worden sein.

Was ist, wenn ich das Projekt innerhalb der vereinbarten Laufzeit nicht    abschließen kann? Kann  ich eine Verlängerung meines Projekts beantragen?
Unsere Förderprojekte haben klar definierte Start- und Endtermine. Wenn absehbar ist, dass Sie das Projekt bis zu dem vereinbarten Endtermin nicht abschließen werden, müssen Sie einen Änderungsantrag stellen. Dieser muss begründet werden.

Was ist beim Projektabschluss zu beachten?
Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern benötigt innerhalb von vier Wochen nach Projektabschluss einen Abschlussbericht und einen Nachweis mit einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung. Außerdem sind nicht verbrauchte Restmittel an die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern zurückzuzahlen.

Dürfen meine Gesamtprojektkosten auch insgesamt höher als 5.000 Euro sein?
Ja, das ist möglich.

Muss ich 5.000 Euro an Fördermittel beantragen oder kann es auch weniger sein?
Es können Fördermittel in Höhe von 1.000 bis max. 5.000 Euro beantragt werden.

Muss ich einen Eigenmittel-Anteil in Höhe von mind. 10 % der zuwendungsfähigen Ausgaben einbringen?
Ja, das ist lt. Förderrichtlinie erforderlich.

Das Projekt gibt es bereits, aber wir wollen es ausweiten auf andere Bereiche. Hat es damit bereits „begonnen“?
Nein. Projekte, die einen neuen Baustein oder eine Erweiterung planen, können auch einen Förderantrag bei der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern stellen. Das sog. „Add on“ muss in der Projektbeschreibung klar beschrieben werden. Aber auch hier gilt: Es dürfen im Vorfeld noch keine Ausgaben angefallen sein.

Ich kann zurzeit keine weiteren Einnahmen benennen, bin aber auf der Suche. Was soll ich im Finanzierungsplan unter Einnahmen eintragen?
Bitte listen Sie den Stand Ihrer Finanzierungsbemühungen im Kosten- und Finanzierungsplan auf. Kennzeichnen Sie ggf. die Positionen mit „angefragt“.

Welche Ausgaben kann ich eintragen?

  • Was sind Personalkosten? Es können nur projektbezogene Personalkosten anteilig für das Projekt angegeben werden.
  • Was sind Sachkosten? Förderfähige Sachausgaben sind z.B. Fortbildungen, Fahrtkosten oder genutzte Räume. NICHT förderfähige Sachausgaben sind institutionell bedingte Ausgaben, Baumaßnahmen, die Anschaffung von Transportmitteln sowie Dauerförderungen. (Weitere Erläuterungen siehe Förderrichtlinie Punkt 2.5 und 2.10).

Darf ich gleichzeitig bei anderen Stellen Fördergelder beantragen?
Ja, das ist möglich. Bitte listen Sie den Stand Ihrer Finanzierungsbemühungen im Kosten- und Finanzierungsplan auf. Kennzeichnen Sie ggf. die Positionen mit „angefragt“.

Fragen & Antworten zum Ablauf des Förderverfahrens

Muss ich den Antrag per Email und per Post schicken?
Ja. Bitte schicken Sie den vollständig ausgefüllten Antrag per Email und per Post an uns. Wir benötigen Ihre Unterschrift auf dem Originalantrag. Der per Email zugesandte Antrag erleichtert uns die interne Bearbeitung.

Wohin schicke ich meinen Antrag per E-Mail?
Bitte senden Sie Ihren komplett ausgefüllten Förderantrag an foerderantrag@ehrenamtsstiftung.bayern.de. Bitte beachten Sie, dass zusätzliche Fragen über dieses Postfach nicht beantwortet werden können.

Muss der per Email geschickte Antrag auch unterschrieben sein?
Nein, das ist nicht nötig, da Sie den unterschriebenen Originalantrag gleichzeitig per Post an uns schicken.

Wer muss den Antrag unterschreiben?
Wir benötigen eine rechtsverbindliche Unterschrift des Projektträgers. Der Unterzeichner des Antrags muss über die erforderliche Vertretungsvollmacht verfügen.

Warum muss ein Ansprechpartner für das Projekt benannt werden?
Der Ansprechpartner des Projektes soll für Rückfragen zur Verfügung stehen.

Gilt das Datum des Einsendeschlusses auch für den auf dem Postweg gesendeten Antrag? Kann ich diesen noch nachsenden?
Das Datum des Einsendeschlusses ist verbindlich und gilt für den Eingang per Email und per Post. Es gilt das Datum des Eingangs bei der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern. Später eingegangene Anträge werden nicht mehr berücksichtigt.

Wie weiß ich, ob mein Antrag eingegangen ist und bearbeitet wird?
Alle Antragsteller erhalten eine Eingangsbestätigung per Email.

Wie lange dauert die Bearbeitungszeit durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern?
Nach Ablauf des Einsendeschlusses kann die Bearbeitung und Beurteilung aller eingegangen Anträge bis zu 4 Monate dauern.

Wer entscheidet über meinen Förderantrag?
Die Entscheidung über die Förderung erfolgt durch den Stiftungsvorstand unter Einbindung des Kuratoriums. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Wie erhalte ich Nachricht, ob mein Projekt gefördert wird?
Nach Ablauf der Bearbeitungs- und Auswertungszeit, erhalten Sie eine Benachrichtigung in schriftlicher Form durch die Geschäftsstelle der Stiftung.

Was passiert mit meinen persönlichen Daten?
Alle Informationen zum Datenschutzhinweis finden Sie im pdf zum Download auf unserer Webseite. Dort werden Ihnen alle Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ausführlich beantwortet.
 

Ich habe noch Fragen. Wie kann ich mit der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern in Kontakt treten?

Sie können uns eine E-Mail senden: info@ehrenamtsstiftung.bayern.de oder uns telefonisch kontaktieren (Geschäftszeiten: Mo–Do von 9:00 bis 14:00 Uhr) unter der Rufnummer 089/1261-2951 oder -2950.

Geförderte Projekte 2018

Erfolgreicher Abschluss der ersten Förderperiode 2018

Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern rief Ende Juli 2018 dazu auf, Projekte und Ideen bei der Stiftung einzureichen, die das Bürgerschaftliche Engagement in Bayern unterstützen und stärken. Projektträger hatten die Möglichkeit, eine Förderung in Höhe von bis zu maximal 5.000 € für ihr Vorhaben zu beantragen. Die Geschäftsstelle erreichte eine Vielzahl an Förderanträgen, deren Sichtung, Prüfung und Bearbeitung inzwischen abgeschlossen ist.

Die fachliche Beurteilung der Projekte erfolgte anhand der Qualitätskriterien gemäß der Förderrichtlinie und unter Einbeziehung des Kuratoriums der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern. Die Entscheidung über die Förderung erfolgte durch den Vorstand.

Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern unterstützt in der ersten Förderperiode 19 Ehrenamtsprojekte aus ganz Bayern mit einer Fördersumme in Höhe von rund 100.000 Euro.

Übersicht: ausgewählte Träger und deren Projekte

Der Münchner Oratorienchor bringt am 18.5.2019 im Herkulessaal die "Schöpfung" von Joseph Haydn zu Gehör. Dem traditionsreichsten Konzertchor Münchens ist es ein besonderes Anliegen, unser gemeinsames musikalisches Erbe auch Kindern mit schwierigen Startvoraussetzungen nahezubringen. Es ist geplant, das Werk im Vorfeld zum Konzert im Rahmen eines musikalisch-künstlerischen Workshops mit Kindern von SOS-Kinderdorf München didaktisch ansprechend zu erarbeiten.

Mit "Uni in Aktion" will die Freiwilligen-Agentur Tatendrang das Engagement von Studierenden fördern und studentische Initiativen miteinander vernetzen. Im Rahmen eines Ehrenamts können sie theoretisch Erlerntes in der Praxis ausprobieren, neue Erfahrungen sammeln und sich zusätzlich qualifizieren.

Das innovative Projekt „Youngagement Inklusiv“ des Stadtjugendrings Regensburg ermöglicht jungen Menschen mit Behinderung, sich mit 1,5 Stunden pro Woche u.a. in Seniorenheimen und Sportverein ehrenamtlich zu engagieren. Sie erfahren damit persönliche Teilhabe an der Gesellschaft und werden an freiwilliges Engagement herangeführt.

Die Vereinsschule dient der Unterstützung der vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und Verbänden. Vorstände von Vereinen sollen in ihrer Führungskraft gestärkt werden. Vorausschauend soll mit der Dauereinrichtung Vereinsschule semiprofessionelles Verhalten der in Führungsverantwortung stehenden Handelnden niederschwellig gefördert werden. Die Stärkung des Ehrenamtes ist das Ziel der Vereinsschule im Landkreis Schwandorf.

Das Kriseninterventionsteam (KIT) des ASB Coburg Land hat sich in den letzten Jahren besondere Kompetenzen im Umgang mit Menschen mit einem besonderen Hilfebedarf angeeignet. Treffen behinderte Menschen auf Einsatzkräfte von Rettungsdiensten (oder auch Feuerwehr und Polizei) gibt es im Umgang und der Kommunikation Unterschiede zu anderen Patienten. Der ASB Coburg Land möchte nun sein Beratungs- und Unterstützungsangebot für andere Hilfsorganisationen erweitern, um Einsatzkräfte im Umgang mit Personen mit einem besonderen Hilfebedarf zu schulen.

Das in Puchheim stattfindende Ehrenamtsprojekt für Kinder und Jugendliche mit dem Titel „Euer Engagement - Puchheim sagt Danke!“ zielt auf die Förderung und Mitgestaltung des ehrenamtlichen Engagements von Schüler und Schülerinnen der weiterführenden Puchheimer Schulen. Die Schülervertretungen der verschiedenen Schulen überlegen mit der Ehrenamtskoordinatorin wie und für welche ehrenamtlichen Betätigungen man Schüler interessieren kann. Darüber hinaus wird zur Würdigung des Ehrenamtes der Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit der Ehrenamtskoordinatorin ein Gutscheinheft und eine Urkunde entwickelt, die am Ende des Schuljahres 2019/2020 durch den Bürgermeister in einem feierlichen Rahmen überreicht werden.

Mithilfe dieses dreimonatigen Forschungsprojekts werden erste sozialwissenschaftliche Erkenntnisse darüber gesammelt, welche Bedürfnisse und Erwartungen Menschen mit Fluchthintergrund hinsichtlich ihrer sozialen Anerkennung haben, wenn sie sich freiwillig engagieren. Die Ergebnisse sollen für Einrichtungen hilfreich sein, die die Integration Geflüchteter mithilfe von Engagementmöglichkeiten fördern. Dieses Projekt bildet die Vorarbeit zu einer größer angelegten quantitativen Studie über die Anerkennungsbedürfnisse geflüchteter Freiwilliger, die das ISKA Nürnberg in diesem Jahr durchführen möchte.

ArrivalAid unterstützt Geflüchtete mit der Hilfe von geschulten Ehrenamtlichen im Asylverfahren und bei der Integration. Das geförderte Projekt setzt auf einen digitalen Ansatz, um in erster Linie den Wissensaustausch zwischen den Helfer/-innen zu verbessern.

Im Projekt werden junge „Digitalpaten“ geschult, die älteren Aktiven persönlich bei einem Workshop und über einen längeren Zeitraum als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die digitalen Angebote zur Verfügung stehen und mit ihnen im Rahmen einer intensiven Einzelbetreuung Neues zeigen und üben. Die Digitalpaten setzen die Betreuung mindestens ein Jahr lang fort (per Skype, Mail u.a. neuen Medien sowie telefonisch). Bereichernd für sie sind die Kontakte mit engagierten, erfahrenen Naturschutz-Aktiven.

Integration ist ein wechselseitiger Prozess, nicht nur neu angekommene Mitbürger/-innen müssen eine Integrationsleistung erbringen, sondern auch die Aufnahmegesellschaft muss sich gedanklich öffnen. Deshalb veranstalten wir ein Workshop-Wochenende mit einer namenhaften Anti-Rassismus Trainerin, um mit Stakeholdern, Multiplikatoren, Haupt- und Ehrenamtlichen  in der Flüchtlings- und  Integrationsarbeit Vorurteile zu reflektieren sowie internalisierte Rassismen zu erkennen. Die so gewonnenen Erkenntnisse kommen dann wieder Betroffenen zugute und tragen zu einem gelingenden Integrationsprozess bei.

Auf der Bühne ist es egal, woher jemand kommt, wie alt man ist oder welche Beeinträchtigung man hat. Auf der Bühne sind alle gleich, achten aufeinander und haben ein gemeinsames Ziel. Das OVIGO Theater-Training PLUS wird regelmäßig mit verschiedenen Themen und Gruppen veranstaltet. Dabei vermitteln die Theatermacher die Grundlagen für die Bühne. Neben zwei Kursen für Kinder (4- bis 8-Jährige, 9- bis 12-Jährige), gibt es einen Kurs mit Jugendlichen (13 bis 18 Jahre), einen Kurs mit Erwachsenen, Senioren, geflüchteten Menschen und Menschen mit Behinderung. Schließlich sollen die Kurse verschmelzen und ein gemeinsames Theaterprojekt wird auf die Beine gestellt.

Der Förderverein der Grundschule Augsburg Kriegshaber e.V. initiiert mit finanzieller Hilfe der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern den Aufbau eines schuleigenen Sanitätsdienstes. Über zwei Jahre erhalten die Grundschüler der jeweils dritten Klassen wöchentlich zwei Unterrichtseinheiten für die Ausbildung zum Schulsanitäter, sodass spätestens im zweiten Schuljahr ein Sanitätsdienst für Pausen und Schulveranstaltungen den Einsatz aufnehmen kann. Neben dem Dienst für die Schule und die Mitschüler soll mit diesem Projekt bei den Kindern schon frühzeitig Interesse an ehrenamtlichen Engagement geweckt und der Grundstein für spätere sinnvolle Freizeitgestaltung gelegt werden.

Seit über 19 Jahren bietet nestwärme e.V. Deutschland Familien mit kranken und behinderten Kindern ein Entlastungsnetzwerk, auch am Standort München. Viele ehrenamtlich Engagierte begleiten die betroffenen Familien oft über mehrere Jahre hinweg und geraten dabei auch selbst in psychisch belastende Situation. Mit dem Projekt der Resilienzförderung schult nestwärme e. V. die EhrenämtlerInnen in ihrer eigenen Resilienz, damit sie auch solche Situationen gut bewältigen können ohne dabei krank zu werden und auch die Familien in Krisensituationen begleiten können.

Gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden halten freiwillig Engagierte die Tür der Lindauer Bahnhofsmission offen für Menschen in Not. Ziel des Projekts ist, neben dem Aufbau einer Gruppe von Ehrenamtlichen, die ganz unterschiedliche Erfahrungen und Talente mitbringen, auch die Weiterentwicklung der Bahnhofsmission als eine Art „Clearingstelle“ für Wohnsitzlose und Menschen mit multiplen Problemen. Denn der Lindauer Bahnhof hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Treffpunkt für diejenigen entwickelt, die am Rande der Gesellschaft leben. Als niedrigschwellige Einrichtung ist die Bahnhofsmission für sie oft erste, manchmal aber auch die letzte Anlaufstelle. Die Bahnhofsmission Lindau möchte daher mit einem vergrößerten Team ihr Angebot in diesem Bereich erweitern. Spezielle Schulungen sollen die Ehrenamtlichen fit machen für ihren Einsatz. Dabei wird es u.a. um Themen wie Kommunikation, allgemeine soziale Kompetenz, den Umgang mit psychisch Erkrankten sowie Kenntnis des sozialen Hilfenetzes gehen.

Durch das Projekt „Be a Buddy!“ wird das Konzept des „Ehrenamts“ stärker in die Lebenswelt Geflüchteter gerückt, um deren bestehendes Motivationspotential künftig noch besser auszuschöpfen. Bereits länger in München lebende Geflüchtete sollen dabei motiviert und vom Projektteam geschult werden, um neu in München ankommenden Geflüchteten als sogenannte „Buddys“ im Rahmen einer Patenschaft, als Dolmetscher oder bei spontanen Unterstützungsbedarfen begleitend zur Seite zu stehen. Auf diese Weise können wichtige Potentiale auf lokaler Ebene besser genutzt und eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten geschaffen werden.

Der Lebensarchitektur e.V. ist die weltweit erste professionelle Kinder- und Jugendhilfeorganisation, von Menschen, die selbst in Einrichtungen gelebt haben. Ziel ist eine entstigmatisierte, professionelle Kinder- und Jugendhilfe aus den eigenen Erfahrungen, zu realisieren. Das erste pädagogische Angebot in Bayern starten die Lebensarchitekten im Kreis Augsburg, Graben.

Der ambulante Hospiz- und Palliativdienst DaSein begleitet Schwerstkranke und deren Angehörige mit und ohne Migrationshintergrund in der Endphase des Lebens. Eine kultursensible Begleitung verschafft dabei Sicherheit, Wohlbefinden sowie Vertrautheit. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, will DaSein die ehrenamtliche Begleitung weiter ausbauen und daher Menschen mit Migrationshintergrund für das Ehrenamt in der Hospizarbeit gewinnen sowie ausbilden.

Weltweit ist der Verlust an Biodiversität, der mit einem dramatischen Artenschwund einhergeht, eines der drängendsten Probleme des 21. Jahrhunderts. Um dieses Problem angehen zu können, braucht es Artenkenner, die die Wissensgrundlage zur Problemlösung schaffen; doch dieser Wissenszweig erodiert ähnlich wie die Artenvielfalt. Das Projekt „Meet a Scientist“ will deshalb einen Wissenstransfer von den meist älteren Artenfachleuten auf jüngere Generation anschieben; dazu dienen Besuche an der Arbeitsstätte, Exkursionen und Vorträge.

Der Gehörlosen Sportverein Würzburg 1940 e.V. fördert Hörgeschädigte Kinder und Jugendliche und bietet erstmals einen Skikurs in Gebärdensprache an. Viele Kinder und Jugendliche können keinen „normalen“ Skikurs besuchen, da die Kommunikation ein Hindernis darstellt. Somit haben alle Kinder, egal ob Schwerhörig, Gehörlos, mit Cochlea Implantate, die Möglichkeit, Barrierefrei im Wintersport aktiv zu sein und evtl. an Bayerischen- und/ oder Deutsche Gehörlosen Meisterschaften teilzunehmen.

Über uns

Hier finden Sie Informationen über die Stiftung zum Download im pdf-Format.

Kontakt

Hier finden Sie die direkten Kontaktdaten der Geschäftsstelle für weitere Informationen.

Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern
Jusra Al-Kaisi, Geschäftsführung
Ute Bötte, Assistenz der Geschäftsführung
Winzererstrasse 9
80797 München
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