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Sozial-Fibel

Verjährung bei Sozialleistungen

Ansprüche auf die in den Sozialgesetzbüchern vorgesehenen Dienst-, Sach- und Geldleistungen ( Sozialleistungen ) verjähren in 4 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind. Die Verjährung wird durch schriftlichen Antrag auf die Sozialleistung oder durch Erhebung eines Widerspruchs ( Sozialgerichtsprozess , Verwaltungsgerichtsprozess ) gehemmt, d.h. der zu Beginn der Hemmung noch nicht abgelaufene Teil der Verjährungsfrist läuft nach Beendigung der Hemmung weiter. Die Hemmung endet 6 Monate nach Bekanntgabe der Entscheidung über den Antrag oder den Widerspruch. Im Übrigen gelten für die Hemmung, den Neubeginn und die Wirkung der Verjährung die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches sinngemäß.

§ 45 Sozialgesetzbuch I

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