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Terminservicestelle

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung haben Anspruch auf eine angemessene und zeitnahe fachärztliche Versorgung. Die Kassenärztlichen Vereinigungen wurden daher vom Bundesgesetzgeber verpflichtet, bis zum 23. Januar 2016 Terminservicestellen einzurichten. Die Terminservicestelle muss Versicherten bei Vorliegen einer Überweisung zu einem Facharzt innerhalb einer Woche einen Behandlungstermin bei einem niedergelassenen Facharzt in zumutbarer Entfernung zum Wohnort vermitteln. Für einen Termin bei einem Augenarzt oder Frauenarzt ist keine Überweisung erforderlich. Kann die Terminservicestelle keinen Termin bei einem niedergelassenen Facharzt anbieten, muss sie einen ambulanten Behandlungstermin in einem zugelassenen Krankenhaus vermitteln. Es besteht kein Anspruch auf die Vermittlung von Behandlungsterminen bei bestimmten Fachärzten oder zu Wunschterminen.

§ 75 Sozialgesetzbuch V

Zuständig: Gesetzliche Krankenkassen

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