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Europäischer Sozialfonds

Europäischer Sozialfonds

Herzlich Willkommen beim Europäischen Sozialfonds in Bayern! 

Aktuelles

ESF-Aufruf für innovative Vorhaben der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (AJS)

Informationsveranstaltung am 26. September

Zum Start des ESF-Aufrufs zur Einreichung von Interessensbekundungen im Bereich Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit (AJS) findet am 26.09.2017 von 11 bis 14 Uhr im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration eine Informationsveranstaltung statt. Ziel des Aufrufs ist die Erprobung von innovativen niedrigschwelligen Methoden, um die Zielerreichung von AJS-Vorschaltmaßnahmen für sozial benachteiligte junge Menschen zu verbessern. Dabei sind auch Möglichkeiten zur Stärkung des Übergangsmanagements sowie der Kooperation mit Arbeitsverwaltung und Betrieben in den Blick zu nehmen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie in der Einladung.

Leitlinien Kosten und Finanzierung

Die Leitlinien „Kosten und Finanzierung“ für die neue Förderperiode 2014-2020 wurden aktualisiert. Darin werden Regelungen für die Förderfähigkeit von Ausgaben und die Anwendung von Pauschalen bei ESF-Projekten festgelegt. Im Vergleich zur Vorversion wurden keine inhaltlichen Änderungen vorgenommen. Lediglich die Verweise und die Übersichtstabelle über die geltenden Pauschalen wurden angepasst.

Die Leitlinien sollen Projektträgern helfen, die Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Durchführung von ESF-Maßnahmen leichter umzusetzen.

Vierter Aufruf zur Sozialen Innovation
Zwölf innovative ESF-Projekte für Jugendliche und Teilzeitausbildung ausgewählt

Der ESF-Innovationsausschuss hat auf seiner Sitzung am 06.07.2016 zwölf von insgesamt 28 eingereichten Projektvorschlägen als sozial innovativ eingestuft. Neue Lösungen sollen entwickelt und erprobt werden, um sie später erfolgreich bayernweit umzusetzen.

Sechs innovative Pilotprojekte sollen benachteiligten Jugendlichen und Jugendlichen mit Fluchthintergrund helfen, auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Für die Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund fünf Millionen Euro werden 3,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds investiert. Um die Ausbildungsreife und die Beschäftigungsfähigkeit der Jugendlichen zu verbessern, setzen wir auf kombinierte Aktionen. So werden beispielsweise in Partnerschaft mit den Unternehmen Betriebspraktika, Qualifizierung, Empowerment und Mentoring angeboten. Durch die Zusammenarbeit wird erreicht, dass eine langfristige berufliche Perspektive für die Jugendlichen entwickelt wird.

In weiteren sechs Modellprojekten werden junge Menschen bei der Suche nach einer Teilzeitausbildungsstelle unterstützt, vor Beginn der Ausbildung nach Bedarf qualifiziert und während der Teilzeitausbildung bei persönlichen und fachbezogenen Schwierigkeiten begleitet. Auch die Akquise von Betrieben, die eine Teilzeitausbildung anbieten ist Bestandteil der Projekte. Weiter sollen die zuständigen Berufsschulen sensibilisiert und beraten werden, um die Teilzeitausbildung zu ermöglichen.

Die erfolgreichen Projektträger wurden bereits informiert und aufgefordert, nunmehr Projektanträge zu stellen. In der zweiten Stufe des Verfahrens wird die Förderfähigkeit der Vorhaben anhand der detaillierten Ausgestaltung und der Finanzierbarkeit der Maßnahme durch die ESF-Verwaltungsbehörde und die zuständigen Bewilligungsstellen geprüft.

Die Wirtschafts- und Sozialpartner und die Arbeitsmarktakteure waren aktiv bei der Auswahl der Projekte einbezogen. Mitglieder im Innovationsausschuss sind die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern, der Bayerische Jugendring, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, der Bayerische Handwerkstag, der Bayerische Städtetag, die Bundesagentur für Arbeit und die Verwaltungsbehörde ESF in Bayern.

Neue Pauschale bei der Förderaktion 10

Weitere Vereinfachung in der ESF-Förderung erfolgt bei der Aktion 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Verwaltungsbudget Jobcenter“. Neben den Personalkosten werden sämtliche Restkosten nach einer Pauschale von 25 Prozent der direkten förderfähigen Personalkosten erstattet. Förderfähigkeit besteht ausschließlich für die im Zusammenhang mit der Durchführung des Projektes entstehenden

  • Personalkosten (inkl. der Sozialversicherungsabgaben des Arbeitgebers) für den Coach (Kostenposition 1.1) nach Maßgabe der geltenden Pauschalen
  • Sämtliche Restkosten werden nach einer Pauschale erstattet. Die Pauschale beträgt 25 Prozent der direkten förderfähigen Personalkosten. Sie stützt sich auf Art. 14 Abs. 2 VO (EU) 1304/2013 in Verbindung mit Art. 67 Abs. 5 VO (EU) 1303/2013.
  • Weitere Kosten sind nicht förderfähig.

Auch die Förderhinweise für die Aktion 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Eingliederungstitel Jobcenter“ wurden geändert. Wichtige Neuerung ist, dass Prämien für Vermittlungserfolge vereinbart werden können. Die Prämie beträgt pro vermitteltem Arbeitsverhältnis 1000.-€, wenn die betreffende Person ab dem Folgemonat nach Beendigung ihres Coachings sechs Monate lang in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis steht.

Die Änderungen gelten für Anträge, die ab dem 01. Juli 2017 angenommen werden.

Förderhinweise „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Verwaltungsbudget Jobcenter“

Förderhinweise „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Eingliederungstitel Jobcenter“

ESF-Call für innovative Vorhaben der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (Aktion 2)

Die Verwaltungsbehörde ESF im Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration plant, gegen Ende September 2017 einen ESF-Call für innovative Vorhaben der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit durchzuführen. Zielgruppe sind junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen bzw. zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, soweit die Ausbildung bzw. berufliche Eingliederung dieser jungen Menschen nicht durch bereits bestehende Maßnahmen und Programme sichergestellt wird.

Ziel ist die Erprobung von innovativen niedrigschwelligen Methoden, um die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Zielgruppe zu fördern. Denn trotz der positiven Entwicklung des Ausbildungsmarkts gibt es noch immer eine erhebliche Anzahl junger Menschen, die mit den herkömmlichen Unterstützungsmaßnahmen nur schwer in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren sind. Bei den Vorhaben ist – unter Einbindung von entsprechenden Fachdiensten – Augenmerk auf die Gestaltung der Kontaktphase, die persönliche Stabilisierung und die Heranführung an den Arbeitsmarkt die Klärung unter Berücksichtigung der persönlichen Hemmnisse zu legen. Der Einsatz aufsuchender Methoden ist möglich.

Die Konditionen des Calls werden rechtzeitig bekannt gemacht. Mit dem Call können innovative Vorschläge für ESF-Vorhaben unterbreitet werden. Vgl. dazu: Förderhinweise zur Sozialen Innovation

Ihre Anregungen dazu nehmen wir gerne entgegen unter: ESF@stmas.bayern.de

Erhöhung der Pauschale für indirekte Kosten auf 14%

Der Pauschalsatz für indirekte Kosten wird auf 14% der förderfähigen direkten Personalkosten angehoben.

Dies gilt für die Förderaktionen:

Die Änderung tritt am 1. Juni 2017 in Kraft und gilt für alle Anträge, bei denen die Voranfrage ab diesem Datum angenommen wird.

Die Pauschale stützt sich auf Art. 68 Abs. 1b VO 1303/2013. Die Rechtsvorschrift sieht vor, dass eine Pauschale für indirekte Kosten von bis zu 15% der förderfähigen direkten Personalkosten ohne Berechnung des anzuwendenden Satzes festgelegt werden kann.

„1.720-Pauschale“: Vereinfachung der Stundenberechnung

Wir wollen Ihnen die Arbeit erleichtern. Deshalb bieten wir den Projektträgern eine Vereinfachung zur Berechnung der produktiven Stunden an, die Mitarbeiter eines ESF-Projekts zu erbringen und nachzuweisen haben.

Das neue Berechnungstool finden Sie in ESF Bavaria 2014 im Antragsverfahren. Mit diesem Tool können die produktiven Arbeitsstunden berechnet werden, die Sie dann in die Antragsformulare eintragen können.

Aktualisierte Pauschalen für Projekte zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslo-sigkeit

Die Pauschalen für Arbeitslosengeld I (ALG I), Arbeitslosengeld II (ALG II) und Leistungen für Sozialversicherung wurden aktualisiert.

Mit Erhöhung der Regelsätze im SGB II wurden die durchschnittlichen Regelbedarfsstufen für das Jahr 2017 um die durchschnittliche monatliche ALG-II Pauschale für 2016 um 1,855% auf 355,63 € pro Teilnehmer monatlich erhöht. Zusätzlich zu der ALG-II Pauschale wurde der Sozialversicherungsbeitrag für 2017 angepasst. Dieser beträgt monatlich 106,95 € je Teilnehmer. Die monatliche Pauschale unter Anwendung der Werte (ALG-II Pauschale und SV-Beitrag) beträgt insgesamt 462,58 € monatlich je Teilnehmer. Ergänzend wurde das monatliche ALG-I ebenfalls angepasst und beträgt nunmehr 963,67 € monatlich je Teilneh-mer.

Die Pauschalen sollen für alle laufenden Vorhaben der FA 9.1 und 9.3 ab dem 01.04.2017 gelten.

Europa und ESF feiern 60. Jubiläum

Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Genauso lange gibt es bereits den Europäischen Sozialfonds.

Ein zweitägiges Aktionsprogramm mit vielen informativen und abwechslungsreichen Attraktionen fand anlässlich 60 Jahre ESF vor der Nürnberger Lorenzkirche statt.

Der bayerische Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger hob hervor, dass die Europäische Union unsere Friedens- und Freiheitsordnung seit 60 Jahren sichert. Deshalb sei ein starkes, einiges Europa heute wichtiger denn je. Europa schaffe aber auch Wohlstand und Arbeit. „Wesentlicher Baustein dafür ist der Europäische Sozialfonds, der Projekte ganz nah bei den Menschen vor Ort fördert", betonte Bayerns Arbeitsstaatssekretär Hintersberger. Gleichzeitig stellte er heraus, dass Zukunftssicherheit in einer sich wandelnden Arbeitswelt wesentlich durch Qualifizierung und die Förderung von Innovationen erfolgen kann. Dies sei besonders für die junge Generation wichtig.

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Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger und Moderator André Kuchenbecker
Bildnachweis: ESF-Verwaltungsbehörde

Egbert Holthuis, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration betonte, dass der ESF allen Menschen offen stehe und man in Europa "gemeinsam für die Menschen" an einem Strang ziehe. Aktuell sei es wichtig, sich die Errungenschaften Europas und die Wichtigkeit des Zusammenhalts in Europa vor Augen zu führen. Der ESF sei mit all seinen Förder- und Integrationsmöglichkeiten ein gutes Beispiel dafür.

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Moderator André Kuchenbecker und Egbert Holthuis, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration im Gespräch
Bildnachweis: Bastian Bochinski

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Oberbürgermeister Dr. Maly schneidet den Kuchen zum EU-Jubiläum

Bildnachweis: Bastian Bochinski

ESF-Projekte aus Nürnberg und der Umgebung präsentierten gemeinsam mit Bund und Land ganz anschaulich, wie der ESF bei den Menschen vor Ort wirkt - ganz greifbar und individuell. Gespräche und praktische Beispiele an den zahlreichen Projektständen zeigten, dass der ESF genauso wie die EU nichts Abstraktes ist, sondern ganz konkret jedem Menschen unter die Arme greift. Sei es bei der Arbeitsplatzsuche oder bei Möglichkeiten der Qualifizierung, um (wieder) auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

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Talkrunde mit André Kuchenbecker (Moderator), Sabine Christen (BMFSFJ), Petra Semmert (PS:Akademie Nürnberg), Maria Klingelstein (BBZ Augsburg) und Ivonne Mager (Bundesagentur für Arbeit)
Bildnachweis: Bastian Bochinski

Last but not least waren das ESF-Glücksrad und die Europawand Magnete, an denen intensiv zu Europa und zum ESF diskutiert wurde.

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Interaktive Europawand
Bildnachweis: Bastian Bochinski

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Jazzensemble des Städtischen Labenwolf-Gymnasiums
Bildnachweis: Bastian Bochinski

Das vollständige Programm der beiden Aktionstage am 24./25. März 2017 finden Sie hier.

Neue Version der Einwilligungserklärung des Teilnehmenden

Die Einwilligungserklärung des Teilnehmenden (Teil C des Teilnehmendenfragebogens) wurde ergänzt. Bitte verwenden Sie ab sofort die aktuelle Version. Sie finden diese unter http://www.esf.bayern.de/antragstellung/index.php

Partner für die Entwicklung von Konzepten für „grünen Tourismus“ im Donauraum gesucht

Im Rahmen des Programms „EU Strategie für den Donauraum (EUSDR)“ werden Projektpartner für die Entwicklung und Umsetzung des Themas „grüne Kompetenzen“ im Tourismussektor gesucht. Die Aufgabe besteht darin, im Rahmen einer Projektpartnerschaft mit Partnern aus dem Donauraum innovative Lehr- und Lernmaterialien zu entwickeln, die sich auf grüne Kompetenzen konzentrieren, um die Verbesserung der Qualifizierungsprofile und der professionellen Ausbildungsstandards im Tourismussektor zu unterstützen. Das Vorhaben richtet sich an Lehrer und Curriculumentwickler, Politiker, Unternehmensvertretern aus der Tourismusbranche oder Forschern im Bildungsbereich.

Eine Beteiligung der bayerischen Partner kann von dem Europäischen Sozialfonds in Bayern gefördert werden, wenn dessen Fördervoraussetzungen erfüllt sind.

Mehr Informationen und die Kontaktdaten finden Sie in der Projektskizze

EU-Förderung kommt direkt bei den Menschen an

Wie profitieren die Menschen in Bayern konkret von EU-Fördermitteln? Antworten auf diese Frage lieferte der Aktionstag „Europa in meiner Region“ am 27. Oktober in Schwaben. Bay-erns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger zog ein Fazit: "Mit dem ESF fördern wir Projekte, die ganz konkrete Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze vor Ort in Bayern schaffen."
Die Besucher konnten selbst Einblick in die EU-geförderte Ausbildung der Lehrlinge bei der Handwerkskammer für Schwaben nehmen. Weitere Projekte aus dem Europäischen Sozial-fonds und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden an Infoständen vorgestellt.

Bilder

Europa in meiner Region | Projekte in Schwaben stellen sich vor

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Neue Pauschale für Personalkosten

Die neue Pauschale 1.720 zur Abrechnung von Personalkosten wird ab dem 1. Oktober in der ESF-Förderung eingeführt. Die künftige Berechnungsmethode berücksichtigt Ausfallzeiten wie Urlaub, Krankheit oder Feiertage. Nach einer Formel wird die Pauschale aufgrund der Bruttopersonalkosten und der Stunden im Projekt berechnet.

Die Pauschale wird folgendermaßen errechnet: Die zuletzt dokumentierten jährlichen Bruttopersonalkosten werden durch 1.720 (fiktive) Jahresarbeitsstunden geteilt. Dieser Stundensatz wird mit den „aktiven Projektstunden“ multipliziert. Aktive Projektstunden sind solche, die tatsächlich und nachgewiesen für das Projekt erbracht wurden.

Die Pauschale 1720 gilt für die Förderaktionen 2, 4, 5, 6, 7, 9 und 10. Sie findet Anwendung für neue Vorhaben nach der Einführung und für Projekte, bei denen die Voranfragen ab dem 01.10.2016 in ESF-Bavaria 2014 angenommen werden.
Das Berechnungsblatt ist in der Datenbank hinterlegt. Weiterführende Informationen zur Pauschale finden Sie unter http://www.esf.bayern.de/antragstellung/index.php.

Zusammenarbeit der ESF-Verwaltungsbehörden im Donauraum

Möglichkeiten zur transnationalen Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Strategie für den Donauraum und des Europäischen Sozialfonds wurden am 7./8. Juli in München diskutiert. An der Veranstaltung haben Koordinatoren im Rahmen der Donauraumstrategie, Vertreter aus Bulgarien, Deutschland (Baden-Württemberg und Bayern), Österreich, Slowenien, Tschechien, Ungarn sowie wichtige Akteure der europäischen Ebene teilgenommen.
Die Donauraumstrategie enthält vor allem in ihrem Prioritätsfeld 9 „Investitionen in Menschen und Qualifikationen“ viele Schnittmengen mit den Förderschwerpunkten der ESF Programme der Mitgliedstaaten im Donauraum.
Die Donauraumstrategie wurde im Dezember 2010 von der Europäischen Kommission zusammen mit den Ländern und Akteuren im Donauraum entwickelt, um gemeinsame Herausforderungen in 11 Prioritätsfeldern zu bewältigen und Synergien bei den existierenden Initiativen zu schaffen.
Danube Region strategy People & Skills Prioritätsfeld 9: Investitionen in Menschen und Qualifikationen

Programm

Kosten und Finanzierung von ESF-Projekten
Neue Leitlinien zur Förderfähigkeit von Ausgaben

Die Leitlinien „Kosten und Finanzierung“ für die neue Förderperiode 2014-2020 wurden neu veröffentlicht. Darin werden Regelungen für die Förderfähigkeit von Ausgaben und die Anwendung von Pauschalen bei ESF-Projekten festgelegt. Wichtige Neuerungen sind die Vorgaben zu den direkten und indirekten Kosten sowie die Vorschriften für Eigenpersonal und Honorarpersonal.
Die Leitlinien sollen Projektträgern helfen, die Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Durchführung von ESF-Maßnahmen leichter umzusetzen.

Zweiter Aufruf zur Sozialen Innovation
Acht innovative ESF-Projekte für einen zukunftsfähigen Arbeitsmarkt ausgewählt

Der ESF-Innovationsausschuss hat acht von insgesamt 13 eingereichten Projektvorschlägen als sozial innovativ auf seiner Sitzung am 13.04.2016 eingestuft. Es sollen neue Lösungen für einen zukunftsfähigen Arbeitsmarkt entwickelt und erprobt werden, um sie später erfolgreich bayernweit umzusetzen. Die ausgewählten Projektträger werden informiert und nunmehr aufgefordert in der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens konkrete Projektanträge zu stellen.
Vier Pilotprojekte zum Thema Arbeit 4.0 haben die zweite Stufe erreicht. Im Fokus stehen die Qualifizierung und Anpassung der Arbeitskräfte an die Digitalisierung, innovative Fortbildungssysteme in den Betrieben und Netzwerke für den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft zum Thema Arbeit 4.0.
Im Bereich Arbeitsmarktintegration von langzeitarbeitslosen Eltern und Alleinerziehenden wurden die Methoden von vier Modellprojekten als innovativ eingestuft. Getestet werden Inhalte, die neben der Qualifikation auch dazu dienen, diesen Personenkreis stufenweise zu einer selbständigen Lebensführung zu befähigen und zu einem beruflichen (Wieder-) Einstieg zu führen.
In der zweiten Stufe des Verfahrens wird die Förderfähigkeit der Vorhaben anhand der detaillierten Ausgestaltung und der Finanzierbarkeit der Maßnahme durch die ESF-Verwaltungsbehörde und die zuständigen Bewilligungsstellen geprüft.
Die Wirtschafts- und Sozialpartner und die Arbeitsmarktakteure waren aktiv bei der Auswahl der Projekte einbezogen. Mitglieder im Innovationsausschuss sind die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern, der Bayerische Jugendring, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, der Bayerische Handwerkstag, der Bayerische Städtetag, die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern, die Bundesagentur für Arbeit und die Verwaltungsbehörde ESF in Bayern.

Aktualisierte Pauschalen für Projekte zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

Die Pauschalen für Arbeitslosengeld I (ALG I), Arbeitslosengeld II (ALG II) und Leistungen für Sozialversicherung wurden aktualisiert. Die neuen Pauschalen gelten für Vorhaben der Förderaktion 9.1: Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose und Arbeitslose und der Förderaktion 9.3: Aktivierung und Grundqualifizierung von langzeitarbeitslosen Menschen mit Migrations-hintergrund ab dem 01.03.2016.

Neue Version des Teilnehmendenfragebogens

Der Teilnehmendenfragebogen wurde aufgrund von datenschutzrechtlichen Anforderungen angepasst. Zudem gibt es künftig für die Aktionen 2, 9 und 10 sowie für die Aktionen 4 und 7 zwei verschiedene Versionen des Teilnehmendenfragebogens. Der Teilnehmendenfragebogen zur Aktion 6 wurde ebenfalls aktualisiert. Die Anpassungen werden jeweils auf Seite 2 des Teilnehmendenfragebogens näher erläutert. Bitte verwenden Sie zukünftig ausschließlich die neue Version des Teilnehmendenfragebogens.

Förderung für Menschen mit Migrationshintergrund

Ab 1. Februar 2016 können Anträge zur Förderaktion 9.3 "Aktivierung und Grundqualifizierung von langzeitarbeitslosen Menschen mit Migrationshintergrund" gestellt werden.
Ziel der Förderung ist es, die Chancen zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Personen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die Fördermaßnahme zielt auf die Bildung und Verbesserung von beruflichen Schlüsselqualifikationen. Auch der Erwerb und der Ausbau von interkultureller Kompetenz für das Leben in Deutschland werden adressiert. Solche Maßnahmen bieten sich insbesondere nach Durchlaufen des Sprachkurses und des Integrationskurses des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge als eine frühe Qualifizierung an.
Die Auswahl der Projekte obliegt dem Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth. Das Antragsverfahren erfolgt über die Datenbank ESF Bavaria 2014.

Die Unterlagen finden Sie hier:

Förderhinweise zur Förderaktion 9.3

Arbeitsmarktliche Stellungnahme

Ansprechpartnerliste
 

Aufruf zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen

Am 13. Januar wurde der Aufruf zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen im Rahmen der ESF-Förderkonferenz eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von innovativen Ansätzen in zwei Bereichen: Qualifizierung der Erwerbstätigen für die Arbeit 4.0. sowie Eingliederung von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt.

Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger am Rednerpult

Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger auf der ESF-Förderkonferenz zur Sozialen Innovation

Nach der Rede des Staatssekretärs im Bayerischen Arbeitsministerium Johannes Hintersberger wurden auf der Konferenz vor rund 170 Gästen die Inhalte des ESF-Aufrufs sowie praktische Beispiele innovativer Projekte vorgestellt. Weitere Redner waren Georg Schlagbauer, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern sowie Estelle Roger, Europäischen Kommission, Generaldirektion Beschäftigung der Europäischen Kommission.

Präsident Georg Schlagbauer am Rednerpult

Präsident Georg Schlagbauer, HWK für München und Oberbayern, auf der ESF-Förderkonferenz zur Sozialen Innovation

Estelle Roger am Rednerpult

Estelle Roger, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Innovation auf der ESF-Förderkonferenz zur Sozialen Innovation

Pressemitteilung vom 13.01.2016

Zweiter Aufruf zur sozialen Innovation

Arbeitsmarktliche Stellungnahme

Förderhinweise Soziale Innovation

Rede zur Sozialen Innovation in Europa von Estelle Roger, Europäische Kommission

Präsentation Zweiter Aufruf Soziale Innovation

Beispiele innovativer Projekte

Präsentation Mainfranken 4.0 von Dr. Alexander Zöller, Technologie- und Gründerzentrum Würzburg

Präsentation Eingliederung von alleinerziehenden und arbeitsmarktferneren Eltern in den Arbeitsmarkt von Maria Klingelstein, Berufsbildungszentrum Augsburg gGmbH
 

Innovative Maßnahme für Langzeitarbeitslose startet

Das Projekt HeLP Co erprobt in Coburg neue Wege für die Wiedereingliederung von Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen in den Arbeitsmarkt. Innerhalb von vier Monaten werden die Teilnehmenden geschult, um ihre beruflichen Chancen zu verbessern. Im Rahmen verschiedener Arbeitsbereiche werden einfache Tätigkeiten für gemeinnützige Institutionen durchgeführt. Parallel dazu erfolgen Gruppen- und Einzelcoachings, um eigene Potenziale zu entdecken. Das Ziel ist, die Teilnehmenden nach dieser Phase in Beschäftigung zu bringen. Sie werden dann in das ESF-Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose übergeleitet und individuell während des Arbeitsverhältnisses durch einen Coach betreut.

Projektträger ist das Berufsförderungswerk Nürnberg gGmbH. Die innovative Maßnahme startet am 13.07.2015 und läuft über zwei Jahre. Durch HeLP Co werden insgesamt 180 Teilnehmenden motiviert, den Weg zurück ins Berufsleben zu finden. Das Projekt wird aus dem ESF mit etwa 265.000 gefördert (Gesamtförderung: über 540.000 Euro). Nach der Erprobung des Konzepts werden Handlungsempfehlungen helfen, ähnliche Maßnahmen zu entwickeln.
 

Erstes Zukunftscoach-Projekt in Bayern gestartet

Die erste Zukunftscoachin in der neuen Förderperiode startet ihre Tätigkeit am 1. Juli 2015 und wird den Landkreis Haßberge bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen zur Seite stehen. Julia Hünemörder von der Volkshochschule Landkreis Haßberge wird Lösungen für den lokalen Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der örtlichen demografischen Entwicklung konzipieren. In einem zweiten Schritt sollen diese Arbeitsmarktprojekte umgesetzt werden, um die Region langfristig zu stärken. Die geplanten Vorhaben sollen Nachwuchskräfte gewinnen, Beschäftigte qualifizieren, Existenzgründer unterstützen, Langzeitarbeitslose weiterbilden und auf den Arbeitsmarkt vermitteln sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhöhen.
Das Projekt wird von dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Förderaktion 5 "Lokale Demografie relevante Aktionen - Zukunftscoaches" bis zu 50 % gefördert. Die Projektlaufzeit von zwei Jahren garantiert eine effiziente und flexible Umsetzung der vereinbarten Ziele.
 

Neue Teilnehmenden-Fragebögen

Bitte beachten Sie, dass neue Teilnehmenden-Fragebögen für die Aktion 6 und für die Aktionen 2, 4, 7, 9 und 10 gelten. Nach aktuellster Information durch die Europäische Kommission können die Papierfragebögen nach Eingabe in ESF-Bavaria 2014 nicht vernichtet werden, sondern sind mit den Projektunterlagen aufzubewahren. Sofern eine Eingabe direkt in ESF-Bavaria 2014 erfolgt und kein Papierfragebogen ausgefüllt wird, ist dies auf der Einwilligungserklärung entsprechend zu vermerken.
 

Neuer Kosten- und Finanzierungsplan in Bavaria 2014

Der neue Kosten- und Finanzierungsplan für die Förderperiode 2014-2020 wird in der Datenbank ESF Bavaria 2014 ab 15.06.2015 für die Antragstellung zur Verfügung stehen. Dies gilt bei neuen Projekten bzw. bei Projekten mit noch nicht angenommener Voranfrage. Mehr Informationen zu den Neuzuordnungen der direkten und indirekten Kosten sowie über die Neudefinition der Personalkosten finden Sie in unserem Merkblatt „Definition von direkten und indirekten Kosten“.
Bei bereits beantragten Projekten wurde ein alter Kosten- und Finanzierungsplan bei der Antragstellung in der Datenbank generiert. Ebenso bei Projekten mit bereits angenommener Voranfrage. In diesen Fällen wird eine Anpassung des alten an den neuen Kosten- und Finanzierungsplan durch eine Datenkorrektur zu einem späteren Zeitpunkt im System vorgenommen. Über alle Änderungen an dem Kosten- und Finanzierungsplan werden die Projektträger durch die Bewilligungsstelle informiert. 
 

Kombinationsmöglichkeiten zwischen dem bayerischen ESF-Programm und dem Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“

Die Kooperation zwischen Bund und Ländern dient dem Interesse der Langzeitarbeitslosen und der Verstärkung der Hilfen, um langfristig bessere Erfolge bei Schaffung von stabilen Arbeitsverhältnissen zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, kann das neu aufgelegte Programm des Bundesarbeitsministeriums „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ mit dem Bedarfsgemeinschaftscoaching des bayerischen ESF-Programms kombiniert werden.

Die Förderhinweise für das Bedarfsgemeinschaftscoaching in Bayern (Aktion B 10) wurden (in beiden Varianten) entsprechend geändert und enthalten einen Hinweis, dass der Coach seine Tätigkeiten zur Ergänzung der Unterstützung geförderter Arbeitsverhältnisse im Rahmen des Programms des Bundesarbeitsministeriums „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ erbringen kann. Bitte berücksichtigen Sie die Kombinationsmöglichkeit bei Ihren Bewerbungen zum Bundesprogramm (Antragsfrist: 31.06.2015).

 

Der ESF-Innovationsausschuss wählt 20 Pilot- und Modellprojekte aus

Der Innovationsausschuss des Europäischen Sozialfonds in Bayern gab auf seiner Sitzung am 19.05. den Startschuss für 20 Pilot- und Modellprojekte für den bayerischen Arbeitsmarkt. Im Fokus der aktuellen Förderung unter dem Stichwort ‚Soziale Innovation‘ stehen neue Lösungen zur Verbesserung der Ausbildung sowie die Anpassung der Fachkräfte an die Arbeitswelt 4.0. Die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt wird mit einem Referenzprojekt in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit optimiert, das bundesweit Vorbildcharakter hat: Nach der Qualifizierung und Stabilisierung von Langzeitarbeitslosen im bayerischen Landesprogramm, sichert der Bund mit seinem Programm die neu aufgenommene Beschäftigung. Zudem sollen neue Konzepte die Berufsausbildung in der Pflege stabilisieren, die Teilzeitausbildung junger Menschen weiterentwickeln oder den Fachkräftenachwuchs zum Verbleib in stark demografiebetroffenen Regionen motivieren.

Pressemitteilung vom 22.05.2015

Erster Öffentlicher Aufruf Soziale Innovation (PDF, 243 KB)
Power-Point-Präsentation erster Aufruf Soziale Innovation (PDF, 166 KB)
Power-Point-Präsentation Fördervoraussetzungen (PDF, 165 KB)
Power-Point-Präsentation Industrie 4.0 und der Arbeitsmarkt (PDF, 555 KB)

 

Pauschalen für indirekte Kosten in den Aktionen 4 und 9

Ab 01. März 2015 gilt bei Förderanträgen der Aktionen 4 und 9 eine Pauschale für die Abrechnung der indirekten Kosten. Ziel der pauschalen Abrechnung ist eine Vereinfachung und Reduzierung der Fehlerhäufigkeit sowie ein geringerer Verwaltungsaufwand auf Projektträgerseite und bei der Bewilligungsstelle.
Nähere Informationen zur Definition der direkten und indirekten Kosten sowie zur Herleitung und Höhe der Pauschalen

Start der ESF-Förderperiode 2014-2020

Am 5. Dezember 2014 wurde in der Residenz in München das Operationelle Programm "Perspektiven in Bayern – Perspektiven in Europa, Europäischer Sozialfonds Bayern 2014-2020" im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung offiziell vorgestellt. Rund 300 Gäste aus der Politik, den Kommunen, den Spitzenverbänden der Zivilgesellschaft (NGO), der Verwaltung sowie von den Sozial- und Wirtschaftspartnern nutzten die Gelegenheit sich über den ESF zu informieren und sich auszutauschen.

Rede von Herrn Michael Höhenberger (Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration) (PDF, 201 KB)
Rede von Herrn Zoltán Kazatsay (Stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität der Europäischen Kommission) (PDF, 301 KB)

Für Projektträger werden ab Januar 2015 Informations- und Schulungsveranstaltungen zu den neuen Modalitäten der Förderung, wie den Fördervoraussetzungen, der Datenbank ESF Bavaria 2014 und den Pauschalierungen angeboten. Einzelheiten werden auf dieser Webseite veröffentlicht.

Pressemitteilung vom 05.12.2014

auschale bei der Förderaktion 10

Weitere Vereinfachung in der ESF-Förderung erfolgt bei der Aktion 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Verwaltungsbudget Jobcenter“. Neben den Personalkosten werden sämtliche Restkosten nach einer Pauschale von 25 Prozent der direkten förderfähigen Personalkosten erstattet. Förderfähigkeit besteht ausschließlich für die im Zusammenhang mit der Durchführung des Projektes entstehenden

  • Personalkosten (inkl. der Sozialversicherungsabgaben des Arbeitgebers) für den Coach (Kostenposition 1.1) nach Maßgabe der geltenden Pauschalen
  • Sämtliche Restkosten werden nach einer Pauschale erstattet. Die Pauschale beträgt 25 Prozent der direkten förderfähigen Personalkosten. Sie stützt sich auf Art. 14 Abs. 2 VO (EU) 1304/2013 in Verbindung mit Art. 67 Abs. 5 VO (EU) 1303/2013.
  • Weitere Kosten sind nicht förderfähig.

Auch die Förderhinweise für die Aktion 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Eingliederungstitel Jobcenter“ wurden geändert. Wichtige Neuerung ist, dass Prämien für Vermittlungserfolge vereinbart werden können. Die Prämie beträgt pro vermitteltem Arbeitsverhältnis 1000.-€, wenn die betreffende Person ab dem Folgemonat nach Beendigung ihres Coachings sechs Monate lang in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis steht.

Die Änderungen gelten für Anträge, die ab dem 01. Juli 2017 angenommen werden.

Förderhinweise „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Verwaltungsbudget Jobcenter“

Förderhinweise „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Eingliederungstitel Jobcenter“

ESF-Call für innovative Vorhaben der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (Aktion 2)

Die Verwaltungsbehörde ESF im Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration plant, gegen Ende September 2017 einen ESF-Call für innovative Vorhaben der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit durchzuführen. Zielgruppe sind junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen bzw. zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, soweit die Ausbildung bzw. berufliche Eingliederung dieser jungen Menschen nicht durch bereits bestehende Maßnahmen und Programme sichergestellt wird.

Ziel ist die Erprobung von innovativen niedrigschwelligen Methoden, um die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Zielgruppe zu fördern. Denn trotz der positiven Entwicklung des Ausbildungsmarkts gibt es noch immer eine erhebliche Anzahl junger Menschen, die mit den herkömmlichen Unterstützungsmaßnahmen nur schwer in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren sind. Bei den Vorhaben ist – unter Einbindung von entsprechenden Fachdiensten – Augenmerk auf die Gestaltung der Kontaktphase, die persönliche Stabilisierung und die Heranführung an den Arbeitsmarkt die Klärung unter Berücksichtigung der persönlichen Hemmnisse zu legen. Der Einsatz aufsuchender Methoden ist möglich.

Die Konditionen des Calls werden rechtzeitig bekannt gemacht. Mit dem Call können innovative Vorschläge für ESF-Vorhaben unterbreitet werden. Vgl. dazu: Förderhinweise zur Sozialen Innovation

Ihre Anregungen dazu nehmen wir gerne entgegen unter: ESF@stmas.bayern.de

Erhöhung der Pauschale für indirekte Kosten auf 14%

Der Pauschalsatz für indirekte Kosten wird auf 14% der förderfähigen direkten Personalkosten angehoben.

Dies gilt für die Förderaktionen:

Die Änderung tritt am 1. Juni 2017 in Kraft und gilt für alle Anträge, bei denen die Voranfrage ab diesem Datum angenommen wird.

Die Pauschale stützt sich auf Art. 68 Abs. 1b VO 1303/2013. Die Rechtsvorschrift sieht vor, dass eine Pauschale für indirekte Kosten von bis zu 15% der förderfähigen direkten Personalkosten ohne Berechnung des anzuwendenden Satzes festgelegt werden kann.

„1.720-Pauschale“: Vereinfachung der Stundenberechnung

Wir wollen Ihnen die Arbeit erleichtern. Deshalb bieten wir den Projektträgern eine Vereinfachung zur Berechnung der produktiven Stunden an, die Mitarbeiter eines ESF-Projekts zu erbringen und nachzuweisen haben.

Das neue Berechnungstool finden Sie in ESF Bavaria 2014 im Antragsverfahren. Mit diesem Tool können die produktiven Arbeitsstunden berechnet werden, die Sie dann in die Antragsformulare eintragen können.

Aktualisierte Pauschalen für Projekte zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslo-sigkeit

Die Pauschalen für Arbeitslosengeld I (ALG I), Arbeitslosengeld II (ALG II) und Leistungen für Sozialversicherung wurden aktualisiert.

Mit Erhöhung der Regelsätze im SGB II wurden die durchschnittlichen Regelbedarfsstufen für das Jahr 2017 um die durchschnittliche monatliche ALG-II Pauschale für 2016 um 1,855% auf 355,63 € pro Teilnehmer monatlich erhöht. Zusätzlich zu der ALG-II Pauschale wurde der Sozialversicherungsbeitrag für 2017 angepasst. Dieser beträgt monatlich 106,95 € je Teilnehmer. Die monatliche Pauschale unter Anwendung der Werte (ALG-II Pauschale und SV-Beitrag) beträgt insgesamt 462,58 € monatlich je Teilnehmer. Ergänzend wurde das monatliche ALG-I ebenfalls angepasst und beträgt nunmehr 963,67 € monatlich je Teilneh-mer.

Die Pauschalen sollen für alle laufenden Vorhaben der FA 9.1 und 9.3 ab dem 01.04.2017 gelten.

Europa und ESF feiern 60. Jubiläum

Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Genauso lange gibt es bereits den Europäischen Sozialfonds.

Ein zweitägiges Aktionsprogramm mit vielen informativen und abwechslungsreichen Attraktionen fand anlässlich 60 Jahre ESF vor der Nürnberger Lorenzkirche statt.

Der bayerische Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger hob hervor, dass die Europäische Union unsere Friedens- und Freiheitsordnung seit 60 Jahren sichert. Deshalb sei ein starkes, einiges Europa heute wichtiger denn je. Europa schaffe aber auch Wohlstand und Arbeit. „Wesentlicher Baustein dafür ist der Europäische Sozialfonds, der Projekte ganz nah bei den Menschen vor Ort fördert", betonte Bayerns Arbeitsstaatssekretär Hintersberger. Gleichzeitig stellte er heraus, dass Zukunftssicherheit in einer sich wandelnden Arbeitswelt wesentlich durch Qualifizierung und die Förderung von Innovationen erfolgen kann. Dies sei besonders für die junge Generation wichtig.

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Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger und Moderator André Kuchenbecker
Bildnachweis: ESF-Verwaltungsbehörde

Egbert Holthuis, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration betonte, dass der ESF allen Menschen offen stehe und man in Europa "gemeinsam für die Menschen" an einem Strang ziehe. Aktuell sei es wichtig, sich die Errungenschaften Europas und die Wichtigkeit des Zusammenhalts in Europa vor Augen zu führen. Der ESF sei mit all seinen Förder- und Integrationsmöglichkeiten ein gutes Beispiel dafür.

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Moderator André Kuchenbecker und Egbert Holthuis, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration im Gespräch
Bildnachweis: Bastian Bochinski

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Oberbürgermeister Dr. Maly schneidet den Kuchen zum EU-Jubiläum

Bildnachweis: Bastian Bochinski

ESF-Projekte aus Nürnberg und der Umgebung präsentierten gemeinsam mit Bund und Land ganz anschaulich, wie der ESF bei den Menschen vor Ort wirkt - ganz greifbar und individuell. Gespräche und praktische Beispiele an den zahlreichen Projektständen zeigten, dass der ESF genauso wie die EU nichts Abstraktes ist, sondern ganz konkret jedem Menschen unter die Arme greift. Sei es bei der Arbeitsplatzsuche oder bei Möglichkeiten der Qualifizierung, um (wieder) auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

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Talkrunde mit André Kuchenbecker (Moderator), Sabine Christen (BMFSFJ), Petra Semmert (PS:Akademie Nürnberg), Maria Klingelstein (BBZ Augsburg) und Ivonne Mager (Bundesagentur für Arbeit)
Bildnachweis: Bastian Bochinski

Last but not least waren das ESF-Glücksrad und die Europawand Magnete, an denen intensiv zu Europa und zum ESF diskutiert wurde.

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Interaktive Europawand
Bildnachweis: Bastian Bochinski

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Jazzensemble des Städtischen Labenwolf-Gymnasiums
Bildnachweis: Bastian Bochinski

Das vollständige Programm der beiden Aktionstage am 24./25. März 2017 finden Sie hier.

Neue Version der Einwilligungserklärung des Teilnehmenden

Die Einwilligungserklärung des Teilnehmenden (Teil C des Teilnehmendenfragebogens) wurde ergänzt. Bitte verwenden Sie ab sofort die aktuelle Version. Sie finden diese unter http://www.esf.bayern.de/antragstellung/index.php

Kosten und Finanzierung von ESF-Projekten
Neue Leitlinien zur Förderfähigkeit von Ausgaben

Die Leitlinien „Kosten und Finanzierung“ für die neue Förderperiode 2014-2020 wurden aktualisiert. Darin werden Regelungen für die Förderfähigkeit von Ausgaben und die Anwendung von Pauschalen bei ESF-Projekten festgelegt. Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Aufnahme der 1720-Pauschale für Personalkosten in die Übersicht in Kapitel II und in Kapitel VII 1.1
  • Aufnahme eines Kapitels „Förderfähigkeit von Teilnehmern“ als neues Kapitel III
  • Erhöhung der maximalen Verwaltungsstunden von 13 auf 16 Stunden
  • Präzisierung zur Dokumentationspflicht der Teilnahme bei technischer Kofinanzierung
  • Änderung aufgrund der Anpassung der Wertgrenzen bei Vergabe. Ab 01.01.2017 wird die Wertgrenze für die Zulässigkeit freihändiger Vergaben von 25.000 € auf 50.000 € netto verdoppelt. Die Wertgrenze für die Zulässigkeit von Direktkäufen wird von 500 € auf 1.000 € netto angehoben. 

Partner für die Entwicklung von Konzepten für „grünen Tourismus“ im Donauraum gesucht

Im Rahmen des Programms „EU Strategie für den Donauraum (EUSDR)“ werden Projektpartner für die Entwicklung und Umsetzung des Themas „grüne Kompetenzen“ im Tourismussektor gesucht. Die Aufgabe besteht darin, im Rahmen einer Projektpartnerschaft mit Partnern aus dem Donauraum innovative Lehr- und Lernmaterialien zu entwickeln, die sich auf grüne Kompetenzen konzentrieren, um die Verbesserung der Qualifizierungsprofile und der professionellen Ausbildungsstandards im Tourismussektor zu unterstützen. Das Vorhaben richtet sich an Lehrer und Curriculumentwickler, Politiker, Unternehmensvertretern aus der Tourismusbranche oder Forschern im Bildungsbereich.

Eine Beteiligung der bayerischen Partner kann von dem Europäischen Sozialfonds in Bayern gefördert werden, wenn dessen Fördervoraussetzungen erfüllt sind.

Mehr Informationen und die Kontaktdaten finden Sie in der Projektskizze

EU-Förderung kommt direkt bei den Menschen an

Wie profitieren die Menschen in Bayern konkret von EU-Fördermitteln? Antworten auf diese Frage lieferte der Aktionstag „Europa in meiner Region“ am 27. Oktober in Schwaben. Bay-erns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger zog ein Fazit: "Mit dem ESF fördern wir Projekte, die ganz konkrete Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze vor Ort in Bayern schaffen."
Die Besucher konnten selbst Einblick in die EU-geförderte Ausbildung der Lehrlinge bei der Handwerkskammer für Schwaben nehmen. Weitere Projekte aus dem Europäischen Sozial-fonds und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden an Infoständen vorgestellt.

Bilder

Europa in meiner Region | Projekte in Schwaben stellen sich vor

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Neue Pauschale für Personalkosten

Die neue Pauschale 1.720 zur Abrechnung von Personalkosten wird ab dem 1. Oktober in der ESF-Förderung eingeführt. Die künftige Berechnungsmethode berücksichtigt Ausfallzeiten wie Urlaub, Krankheit oder Feiertage. Nach einer Formel wird die Pauschale aufgrund der Bruttopersonalkosten und der Stunden im Projekt berechnet.

Die Pauschale wird folgendermaßen errechnet: Die zuletzt dokumentierten jährlichen Bruttopersonalkosten werden durch 1.720 (fiktive) Jahresarbeitsstunden geteilt. Dieser Stundensatz wird mit den „aktiven Projektstunden“ multipliziert. Aktive Projektstunden sind solche, die tatsächlich und nachgewiesen für das Projekt erbracht wurden.

Die Pauschale 1720 gilt für die Förderaktionen 2, 4, 5, 6, 7, 9 und 10. Sie findet Anwendung für neue Vorhaben nach der Einführung und für Projekte, bei denen die Voranfragen ab dem 01.10.2016 in ESF-Bavaria 2014 angenommen werden.
Das Berechnungsblatt ist in der Datenbank hinterlegt. Weiterführende Informationen zur Pauschale finden Sie unter http://www.esf.bayern.de/antragstellung/index.php.

Zusammenarbeit der ESF-Verwaltungsbehörden im Donauraum

Möglichkeiten zur transnationalen Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Strategie für den Donauraum und des Europäischen Sozialfonds wurden am 7./8. Juli in München diskutiert. An der Veranstaltung haben Koordinatoren im Rahmen der Donauraumstrategie, Vertreter aus Bulgarien, Deutschland (Baden-Württemberg und Bayern), Österreich, Slowenien, Tschechien, Ungarn sowie wichtige Akteure der europäischen Ebene teilgenommen.
Die Donauraumstrategie enthält vor allem in ihrem Prioritätsfeld 9 „Investitionen in Menschen und Qualifikationen“ viele Schnittmengen mit den Förderschwerpunkten der ESF Programme der Mitgliedstaaten im Donauraum.
Die Donauraumstrategie wurde im Dezember 2010 von der Europäischen Kommission zusammen mit den Ländern und Akteuren im Donauraum entwickelt, um gemeinsame Herausforderungen in 11 Prioritätsfeldern zu bewältigen und Synergien bei den existierenden Initiativen zu schaffen.
Danube Region strategy People & Skills Prioritätsfeld 9: Investitionen in Menschen und Qualifikationen

Programm

Kosten und Finanzierung von ESF-Projekten
Neue Leitlinien zur Förderfähigkeit von Ausgaben

Die Leitlinien „Kosten und Finanzierung“ für die neue Förderperiode 2014-2020 wurden neu veröffentlicht. Darin werden Regelungen für die Förderfähigkeit von Ausgaben und die Anwendung von Pauschalen bei ESF-Projekten festgelegt. Wichtige Neuerungen sind die Vorgaben zu den direkten und indirekten Kosten sowie die Vorschriften für Eigenpersonal und Honorarpersonal.
Die Leitlinien sollen Projektträgern helfen, die Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Durchführung von ESF-Maßnahmen leichter umzusetzen.

Zweiter Aufruf zur Sozialen Innovation
Acht innovative ESF-Projekte für einen zukunftsfähigen Arbeitsmarkt ausgewählt

Der ESF-Innovationsausschuss hat acht von insgesamt 13 eingereichten Projektvorschlägen als sozial innovativ auf seiner Sitzung am 13.04.2016 eingestuft. Es sollen neue Lösungen für einen zukunftsfähigen Arbeitsmarkt entwickelt und erprobt werden, um sie später erfolgreich bayernweit umzusetzen. Die ausgewählten Projektträger werden informiert und nunmehr aufgefordert in der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens konkrete Projektanträge zu stellen.
Vier Pilotprojekte zum Thema Arbeit 4.0 haben die zweite Stufe erreicht. Im Fokus stehen die Qualifizierung und Anpassung der Arbeitskräfte an die Digitalisierung, innovative Fortbildungssysteme in den Betrieben und Netzwerke für den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft zum Thema Arbeit 4.0.
Im Bereich Arbeitsmarktintegration von langzeitarbeitslosen Eltern und Alleinerziehenden wurden die Methoden von vier Modellprojekten als innovativ eingestuft. Getestet werden Inhalte, die neben der Qualifikation auch dazu dienen, diesen Personenkreis stufenweise zu einer selbständigen Lebensführung zu befähigen und zu einem beruflichen (Wieder-) Einstieg zu führen.
In der zweiten Stufe des Verfahrens wird die Förderfähigkeit der Vorhaben anhand der detaillierten Ausgestaltung und der Finanzierbarkeit der Maßnahme durch die ESF-Verwaltungsbehörde und die zuständigen Bewilligungsstellen geprüft.
Die Wirtschafts- und Sozialpartner und die Arbeitsmarktakteure waren aktiv bei der Auswahl der Projekte einbezogen. Mitglieder im Innovationsausschuss sind die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern, der Bayerische Jugendring, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, der Bayerische Handwerkstag, der Bayerische Städtetag, die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern, die Bundesagentur für Arbeit und die Verwaltungsbehörde ESF in Bayern.

Aktualisierte Pauschalen für Projekte zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

Die Pauschalen für Arbeitslosengeld I (ALG I), Arbeitslosengeld II (ALG II) und Leistungen für Sozialversicherung wurden aktualisiert. Die neuen Pauschalen gelten für Vorhaben der Förderaktion 9.1: Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose und Arbeitslose und der Förderaktion 9.3: Aktivierung und Grundqualifizierung von langzeitarbeitslosen Menschen mit Migrations-hintergrund ab dem 01.03.2016.

Neue Version des Teilnehmendenfragebogens

Der Teilnehmendenfragebogen wurde aufgrund von datenschutzrechtlichen Anforderungen angepasst. Zudem gibt es künftig für die Aktionen 2, 9 und 10 sowie für die Aktionen 4 und 7 zwei verschiedene Versionen des Teilnehmendenfragebogens. Der Teilnehmendenfragebogen zur Aktion 6 wurde ebenfalls aktualisiert. Die Anpassungen werden jeweils auf Seite 2 des Teilnehmendenfragebogens näher erläutert. Bitte verwenden Sie zukünftig ausschließlich die neue Version des Teilnehmendenfragebogens.

Förderung für Menschen mit Migrationshintergrund

Ab 1. Februar 2016 können Anträge zur Förderaktion 9.3 "Aktivierung und Grundqualifizierung von langzeitarbeitslosen Menschen mit Migrationshintergrund" gestellt werden.
Ziel der Förderung ist es, die Chancen zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Personen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die Fördermaßnahme zielt auf die Bildung und Verbesserung von beruflichen Schlüsselqualifikationen. Auch der Erwerb und der Ausbau von interkultureller Kompetenz für das Leben in Deutschland werden adressiert. Solche Maßnahmen bieten sich insbesondere nach Durchlaufen des Sprachkurses und des Integrationskurses des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge als eine frühe Qualifizierung an.
Die Auswahl der Projekte obliegt dem Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth. Das Antragsverfahren erfolgt über die Datenbank ESF Bavaria 2014.

Die Unterlagen finden Sie hier:

Förderhinweise zur Förderaktion 9.3

Arbeitsmarktliche Stellungnahme

Ansprechpartnerliste
 

Aufruf zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen

Am 13. Januar wurde der Aufruf zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen im Rahmen der ESF-Förderkonferenz eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von innovativen Ansätzen in zwei Bereichen: Qualifizierung der Erwerbstätigen für die Arbeit 4.0. sowie Eingliederung von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt.

Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger am Rednerpult

Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger auf der ESF-Förderkonferenz zur Sozialen Innovation

Nach der Rede des Staatssekretärs im Bayerischen Arbeitsministerium Johannes Hintersberger wurden auf der Konferenz vor rund 170 Gästen die Inhalte des ESF-Aufrufs sowie praktische Beispiele innovativer Projekte vorgestellt. Weitere Redner waren Georg Schlagbauer, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern sowie Estelle Roger, Europäischen Kommission, Generaldirektion Beschäftigung der Europäischen Kommission.

Präsident Georg Schlagbauer am Rednerpult

Präsident Georg Schlagbauer, HWK für München und Oberbayern, auf der ESF-Förderkonferenz zur Sozialen Innovation

Estelle Roger am Rednerpult

Estelle Roger, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Innovation auf der ESF-Förderkonferenz zur Sozialen Innovation

Pressemitteilung vom 13.01.2016

Zweiter Aufruf zur sozialen Innovation

Arbeitsmarktliche Stellungnahme

Förderhinweise Soziale Innovation

Rede zur Sozialen Innovation in Europa von Estelle Roger, Europäische Kommission

Präsentation Zweiter Aufruf Soziale Innovation

Beispiele innovativer Projekte

Präsentation Mainfranken 4.0 von Dr. Alexander Zöller, Technologie- und Gründerzentrum Würzburg

Präsentation Eingliederung von alleinerziehenden und arbeitsmarktferneren Eltern in den Arbeitsmarkt von Maria Klingelstein, Berufsbildungszentrum Augsburg gGmbH
 

Innovative Maßnahme für Langzeitarbeitslose startet

Das Projekt HeLP Co erprobt in Coburg neue Wege für die Wiedereingliederung von Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen in den Arbeitsmarkt. Innerhalb von vier Monaten werden die Teilnehmenden geschult, um ihre beruflichen Chancen zu verbessern. Im Rahmen verschiedener Arbeitsbereiche werden einfache Tätigkeiten für gemeinnützige Institutionen durchgeführt. Parallel dazu erfolgen Gruppen- und Einzelcoachings, um eigene Potenziale zu entdecken. Das Ziel ist, die Teilnehmenden nach dieser Phase in Beschäftigung zu bringen. Sie werden dann in das ESF-Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose übergeleitet und individuell während des Arbeitsverhältnisses durch einen Coach betreut.

Projektträger ist das Berufsförderungswerk Nürnberg gGmbH. Die innovative Maßnahme startet am 13.07.2015 und läuft über zwei Jahre. Durch HeLP Co werden insgesamt 180 Teilnehmenden motiviert, den Weg zurück ins Berufsleben zu finden. Das Projekt wird aus dem ESF mit etwa 265.000 gefördert (Gesamtförderung: über 540.000 Euro). Nach der Erprobung des Konzepts werden Handlungsempfehlungen helfen, ähnliche Maßnahmen zu entwickeln.
 

Erstes Zukunftscoach-Projekt in Bayern gestartet

Die erste Zukunftscoachin in der neuen Förderperiode startet ihre Tätigkeit am 1. Juli 2015 und wird den Landkreis Haßberge bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen zur Seite stehen. Julia Hünemörder von der Volkshochschule Landkreis Haßberge wird Lösungen für den lokalen Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der örtlichen demografischen Entwicklung konzipieren. In einem zweiten Schritt sollen diese Arbeitsmarktprojekte umgesetzt werden, um die Region langfristig zu stärken. Die geplanten Vorhaben sollen Nachwuchskräfte gewinnen, Beschäftigte qualifizieren, Existenzgründer unterstützen, Langzeitarbeitslose weiterbilden und auf den Arbeitsmarkt vermitteln sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhöhen.
Das Projekt wird von dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Förderaktion 5 "Lokale Demografie relevante Aktionen - Zukunftscoaches" bis zu 50 % gefördert. Die Projektlaufzeit von zwei Jahren garantiert eine effiziente und flexible Umsetzung der vereinbarten Ziele.
 

Neue Teilnehmenden-Fragebögen

Bitte beachten Sie, dass neue Teilnehmenden-Fragebögen für die Aktion 6 und für die Aktionen 2, 4, 7, 9 und 10 gelten. Nach aktuellster Information durch die Europäische Kommission können die Papierfragebögen nach Eingabe in ESF-Bavaria 2014 nicht vernichtet werden, sondern sind mit den Projektunterlagen aufzubewahren. Sofern eine Eingabe direkt in ESF-Bavaria 2014 erfolgt und kein Papierfragebogen ausgefüllt wird, ist dies auf der Einwilligungserklärung entsprechend zu vermerken.
 

Neuer Kosten- und Finanzierungsplan in Bavaria 2014

Der neue Kosten- und Finanzierungsplan für die Förderperiode 2014-2020 wird in der Datenbank ESF Bavaria 2014 ab 15.06.2015 für die Antragstellung zur Verfügung stehen. Dies gilt bei neuen Projekten bzw. bei Projekten mit noch nicht angenommener Voranfrage. Mehr Informationen zu den Neuzuordnungen der direkten und indirekten Kosten sowie über die Neudefinition der Personalkosten finden Sie in unserem Merkblatt „Definition von direkten und indirekten Kosten“.
Bei bereits beantragten Projekten wurde ein alter Kosten- und Finanzierungsplan bei der Antragstellung in der Datenbank generiert. Ebenso bei Projekten mit bereits angenommener Voranfrage. In diesen Fällen wird eine Anpassung des alten an den neuen Kosten- und Finanzierungsplan durch eine Datenkorrektur zu einem späteren Zeitpunkt im System vorgenommen. Über alle Änderungen an dem Kosten- und Finanzierungsplan werden die Projektträger durch die Bewilligungsstelle informiert. 
 

Kombinationsmöglichkeiten zwischen dem bayerischen ESF-Programm und dem Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“

Die Kooperation zwischen Bund und Ländern dient dem Interesse der Langzeitarbeitslosen und der Verstärkung der Hilfen, um langfristig bessere Erfolge bei Schaffung von stabilen Arbeitsverhältnissen zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, kann das neu aufgelegte Programm des Bundesarbeitsministeriums „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ mit dem Bedarfsgemeinschaftscoaching des bayerischen ESF-Programms kombiniert werden.

Die Förderhinweise für das Bedarfsgemeinschaftscoaching in Bayern (Aktion B 10) wurden (in beiden Varianten) entsprechend geändert und enthalten einen Hinweis, dass der Coach seine Tätigkeiten zur Ergänzung der Unterstützung geförderter Arbeitsverhältnisse im Rahmen des Programms des Bundesarbeitsministeriums „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ erbringen kann. Bitte berücksichtigen Sie die Kombinationsmöglichkeit bei Ihren Bewerbungen zum Bundesprogramm (Antragsfrist: 31.06.2015).

 

Der ESF-Innovationsausschuss wählt 20 Pilot- und Modellprojekte aus

Der Innovationsausschuss des Europäischen Sozialfonds in Bayern gab auf seiner Sitzung am 19.05. den Startschuss für 20 Pilot- und Modellprojekte für den bayerischen Arbeitsmarkt. Im Fokus der aktuellen Förderung unter dem Stichwort ‚Soziale Innovation‘ stehen neue Lösungen zur Verbesserung der Ausbildung sowie die Anpassung der Fachkräfte an die Arbeitswelt 4.0. Die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt wird mit einem Referenzprojekt in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit optimiert, das bundesweit Vorbildcharakter hat: Nach der Qualifizierung und Stabilisierung von Langzeitarbeitslosen im bayerischen Landesprogramm, sichert der Bund mit seinem Programm die neu aufgenommene Beschäftigung. Zudem sollen neue Konzepte die Berufsausbildung in der Pflege stabilisieren, die Teilzeitausbildung junger Menschen weiterentwickeln oder den Fachkräftenachwuchs zum Verbleib in stark demografiebetroffenen Regionen motivieren.

Pressemitteilung vom 22.05.2015

Erster Öffentlicher Aufruf Soziale Innovation (PDF, 243 KB)
Power-Point-Präsentation erster Aufruf Soziale Innovation (PDF, 166 KB)
Power-Point-Präsentation Fördervoraussetzungen (PDF, 165 KB)
Power-Point-Präsentation Industrie 4.0 und der Arbeitsmarkt (PDF, 555 KB)

 

Pauschalen für indirekte Kosten in den Aktionen 4 und 9

Ab 01. März 2015 gilt bei Förderanträgen der Aktionen 4 und 9 eine Pauschale für die Abrechnung der indirekten Kosten. Ziel der pauschalen Abrechnung ist eine Vereinfachung und Reduzierung der Fehlerhäufigkeit sowie ein geringerer Verwaltungsaufwand auf Projektträgerseite und bei der Bewilligungsstelle.
Nähere Informationen zur Definition der direkten und indirekten Kosten sowie zur Herleitung und Höhe der Pauschalen

Start der ESF-Förderperiode 2014-2020

Am 5. Dezember 2014 wurde in der Residenz in München das Operationelle Programm "Perspektiven in Bayern – Perspektiven in Europa, Europäischer Sozialfonds Bayern 2014-2020" im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung offiziell vorgestellt. Rund 300 Gäste aus der Politik, den Kommunen, den Spitzenverbänden der Zivilgesellschaft (NGO), der Verwaltung sowie von den Sozial- und Wirtschaftspartnern nutzten die Gelegenheit sich über den ESF zu informieren und sich auszutauschen.

Rede von Herrn Michael Höhenberger (Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration) (PDF, 201 KB)
Rede von Herrn Zoltán Kazatsay (Stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität der Europäischen Kommission) (PDF, 301 KB)

Für Projektträger werden ab Januar 2015 Informations- und Schulungsveranstaltungen zu den neuen Modalitäten der Förderung, wie den Fördervoraussetzungen, der Datenbank ESF Bavaria 2014 und den Pauschalierungen angeboten. Einzelheiten werden auf dieser Webseite veröffentlicht.

Pressemitteilung vom 05.12.2014

Zusätzliche Informationen

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Winzererstraße 9
80797 München
Tel. 089 1261-01
Ansprechpartner

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