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Ausbildungsakquisiteure/-innen

Ausbildungsakquisiteurinnen und Ausbildungsakquisiteure helfen leistungsschwächeren Jugendlichen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Unterstützung am Übergang Schule – Beruf

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration fördert seit 1997 Ausbildungsakquisiteurinnen und Ausbildungsakquisiteure über den Arbeitsmarktfonds.

Mit der Förderung werden leistungsschwächere Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergrund gezielt am Übergang Schule – Beruf unterstützt. Die Ausbildungsakquisiteurinnen und Ausbildungsakquisiteure erhalten regelmäßig Schulungen durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, verfügen über ein gutes Netzwerk und oft jahrelange Erfahrung.

Die Tätigkeiten der Akquisiteurinnen und Akquisiteure sind in einem Pflichtenheft festgelegt und umfassen folgende Aufgaben:

  1. Persönliche Kontakte mit Elternhäusern und Multiplikatoren, die in der jeweiligen Ethnie Autorität und Einfluss besitzen, Informationsangebote über Chancen und Möglichkeiten des hiesigen Ausbildungssystems geben. Besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund (türkische, italienische, und osteuropäische, insbesondere auch aus Zuwandererfamilien aus der ehemaligen UdSSR) und leistungsschwächere deutsche Jugendliche für Ausbildung öffnen sowie speziell für diese Jugendlichen Ausbildungsplätze und Plätze im Übergangssystem akquirieren
  2. Mitwirkung bei Organisation und Durchführung von Ausbildungsplatz- und Nachvermittlungsbörsen des Trägers, der Kammern, der Arbeitsagenturen bzw. Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern
  3. Beratung und Unterstützung von Ausbildungsplatzsuchenden und Jugendlichen. Mithilfe bei der Berufsorientierung und Suche nach passendem Ausbildungsplatz in Voll- oder Teilzeit, Durchführen von Informationsveranstaltungen an Schulen
  4. Kooperation mit verschiedenen Partnern einschl. Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Kommunen, Landkreise, Schulen (Haupt-/Mittelschulen))
  5. Selbstständige Akquisition von Ausbildungsplätzen in Betrieben, die bereits ausbilden, noch nicht ausbilden oder nicht mehr ausbilden, Akquise nach Branchen, Zusammenarbeit mit der Ausbildungsberatung der zuständigen Kammern und mit der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit.
    Schriftliche, telefonische und persönliche Kontakte sowie Ergebnisse dokumentieren,
    Information und Beratung der Unternehmen hinsichtlich der Voraussetzungen zur Ausbildungsaufnahme

Auf Tätigkeitsschwerpunkt 1 sollen mindestens 51 %, auf die Schwerpunkte 2 bis 5 ca. 49 % der Arbeitszeit entfallen.