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Workshop bei Hörmann Automotive in Penzberg

Arbeitsministerin Schreyer: „Wir werden gemeinsam alle Möglichkeiten der Unterstützung für die Betroffenen ausloten!“

293.19

Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer und Dr. Michael Radke, CEO der Hörmann Gruppe haben sich heute mit Vertretern von Betriebsrat, Arbeitsverwaltung, IHK und Inklusionsamt sowie der Stadt Penzberg zu einem Workshop-Gespräch getroffen, um Lösungen für die von der Standortschließung betroffenen Beschäftigten zu diskutieren.

„Mir ist durchaus bewusst, dass Betriebe auf strukturelle Marktverschiebungen reagieren, die langfristigen Perspektiven im Auge haben und sich optimal für die Zukunft positionieren müssen. Die geplante Werksschließung und der damit verbundene Stellenabbau bedeuten jedoch einen ganz erheblichen Einschnitt für alle Betroffenen, für deren Familien, aber nicht zuletzt auch für die gesamte Region“, so Schreyer und weiter: „Deshalb ist es mir wichtig, mit allen Beteiligten alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Denn die Beschäftigten müssen wissen, woran sie sind. Sie und ihre Familien brauchen so schnell wie möglich eine berufliche Perspektive. Dabei müssen wir insbesondere auch ältere Beschäftigte, Beschäftigte mit Behinderung und natürlich die Auszubildenden im Blick haben.“

„Wir bedauern die Schließung des Werkes Penzberg sehr, uns blieb leider keine andere Möglichkeit. Die Hörmann Automotive als bisheriger Gesellschafter der Hörmann Automotive Penzberg GmbH hat ein umfassendes Sozialpaket zur Milderung der Folgen aus dem Verlust des Arbeitsplatzes zur Verfügung gestellt. Die Finanzierung des Sozialpakets ist mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro abgesichert“, sagt Radke und fügt hinzu: „Wir sind sehr an guten Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interessiert, um sie wieder in neue Arbeitsverhältnisse zu bringen. Wir danken den Vertretern des Workshops für ihre Unterstützung.“