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Prothesen vom Ersten Weltkrieg bis zur Digitalisierung

Sozialstaatssekretärin Trautner eröffnet Erweiterung der Prothesensammlung im Zentrum Bayern Familie und Soziales in Würzburg und überreicht das Signet „Bayern barrierefrei“

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Bayerns Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner hat heute bei ihrem Besuch im Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Würzburg die Erweiterung der Prothesensammlung eröffnet. Dort können jetzt nicht nur zahlreiche Exponate aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bestaunt werden, sondern auch hochmoderne und digitale Hilfsmittel. Bei der Eröffnung betonte die Staatssekretärin: „Prothetik ist weit mehr als ein funktionales, orthopädisches Hilfsmittel. Moderne Prothesen erlauben den Menschen wieder aktiv ihren Alltag zu gestalten und am Leben teilzuhaben. Gerade auch für die seelische Ausgeglichenheit der Betroffenen ist dieser Wert unschätzbar.“

Bereits seit März 2010 kann man in der Prothesensammlung beim ZBFS in Würzburg die Entwicklung der Prothetik sehen. So mussten in früheren Zeiten mangels Material, Technik und Geld innovative Lösungen gefunden werden. Deutlich wird dabei auch der gewaltige Bedarf an Versorgungsmitteln, die die beiden Weltkriege geschaffen haben. „Genau dieses Bewusstsein ist eine unschätzbar wichtige Grundlage gegen das Vergessen. Die Kriegsleiden bleiben durch die Prothesensammlung sichtbar“, so Trautner. In der Prothesensammlung beim ZBFS Würzburg, Georg-Eydel-Str. 13, sind jederzeit geführte Besichtigungen möglich. Termine können Sie unter 0931 4107-107 vereinbaren.

Die Staatssekretärin nutzte ihren Besuch auch für die Übergabe des Signets „Bayern barrierefrei“ an die Regionalstelle des ZBFS in Unterfranken. Das Signet wird für konkrete, beachtliche Beiträge zur Barrierefreiheit in Bayern vergeben. Es ist ein Zeichen der Anerkennung für alle, die in Bayern Barrieren abbauen und zugleich soll es ein Ansporn sein, noch mehr für Barrierefreiheit zu tun. Norbert Kollmer, Präsident des ZBFS, betonte: „Barrierefreiheit wird im ZBFS in Würzburg mitgedacht. Sowohl für Eltern mit Kinderwägen, für Rollstuhlfahrer wie auch für sehbehinderte Menschen ist ein Besuch der Dienststelle immer problemlos möglich!“

Ausführliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit und zum Programm „Bayern barrierefrei“ finden Sie unter: Bayern barrierefrei