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Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019

Sozialministerin Schreyer: „Nationalspielerinnen sind tolle Vorbilder in Sachen Gleichberechtigung – jetzt gilt: Zuschauen und Daumen drücken für unsere National-Elf!“

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Der Sieg von zwei Weltmeister- und acht Europameisterschaften spricht zwar für sich. Trotzdem hatte Frauenfußball seit jeher mit Vorurteilen zu kämpfen: Nicht zuletzt um die „weibliche Anmut“ zu schonen, beschloss der Deutsche Fußballverband (DFB) 1955 das Verbot des Fußballspielens für Frauen. „Solche Geschlechterklischees haben in der heutigen Zeit nichts verloren. Jungen und Mädchen sollen unabhängig von ihrem Geschlecht selbst entscheiden, ob sie lieber Fußball spielen oder zum Ballett gehen. Hauptsache es macht Spaß“, betont Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer, zugleich Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung.

Heute ist die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft die zweiterfolgreichste der Welt. Dieses Jahr kämpft die deutsche National-Elf vom 7. Juni bis 7. Juli in Frankreich erneut um den Weltmeistertitel – aber auch um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. “Wir können alle stolz auf unsere erfolgreiche Frauennationalmannschaft sein. Sie zu unterstützen ist nicht nur eine Frage des Respekts. Denn die Vorbildfunktion der Spielerinnen ist gerade für junge Mädchen ganz wichtig,“ so die Ministerin.

Am 17. Juni spielt die deutsche Mannschaft gegen Südafrika. Beim Public Viewing auf dem Trainingsgelände der FT Gern e.V. wird Sozialministerin Schreyer das Rahmenprogramm in Form eines Kinderfußball-Parcours „anstoßen“ und bei der anschließenden Podiumsdiskussion über Geschlechterklischees im Sport diskutieren.