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Amt für öffentlich-rechtliche Unterbringung in Nördlingen eröffnet

Sozialstaatssekretärin Trautner: „Der Mensch steht im Mittelpunkt – auch bei Hilfen und Schutz von Menschen in seelischen Krisen“

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Bayerns Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner hat heute das Amt für öffentlich-rechtliche Unterbringung in Nördlingen feierlich eröffnet:

„Hilfen und Schutz für Menschen in schwerwiegenden psychischen Krisen haben oberste Priorität. Deshalb wird das neue Amt nicht nur Beratungs- und Prüfinstanz sein, sondern aktiv die Unterbringung von Patientinnen und Patienten mitgestalten. Gemeinsam mit Patientenfürsprechern und Besuchskommissionen können so vor Ort auftretende Schwierigkeiten bestmöglich erkannt und gelöst werden“, so die Staatssekretärin. Trautner nutzte die Gelegenheit, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre anspruchsvolle Arbeit herzlich zu danken.

Das Amt für öffentlich-rechtliche Unterbringung nimmt als Teil des Zentrum Bayerns Familie und Soziales (ZBFS) bereits seit 1. Januar 2019 die Fachaufsicht über Unterbringungen nach dem Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz wahr. Die Ansiedlung des neu geschaffenen Amts ist Teil der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung, mit der der ländliche Raum gestärkt wird.

Der Präsident des ZBFS, Dr. Norbert Kollmer betont: „Das Konzept der Heimatstrategie hat mit der neuen Dienststelle in Nördlingen einen weiteren Baustein. Wir sind froh, dass wir vor Ort leistungsstarke Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden haben, die diese neue, für den Freistaat Bayern und für die Träger wichtige Aufgabe mit Leben erfüllen.“

Dr. Dorothea Gaudernack leitet das Amt: „Nördlingen hat sich als ein weiterer Standort der Zentrale des ZBFS inzwischen etabliert. Ich freue mich darauf, mit einem motivierten Team diese neue spannende Aufgabe der Fachaufsicht über die öffentlich-rechtliche Unterbringung in Bayern anzugehen, gemeinsam und in guter Zusammenarbeit mit den vielfältigen Beteiligten.“