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Arbeitsmarktfonds

Arbeitsministerin Schreyer: „Unterfranken erhält 484.000 Euro aus dem Arbeitsmarktfonds“

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„Die Lage am bayerischen Arbeitsmarkt war noch nie so gut wie heute. Gerade jetzt müssen wir uns aber verstärkt um die Menschen kümmern, die bisher noch nicht davon profitieren. Vor allem Geringqualifizierte, Langzeitarbeitslose, Ältere oder Jugendliche und junge Erwachsene mit Vermittlungshemmnissen sowie Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien brauchen spezielle und individuelle Unterstützung. Hier setzt der Bayerische Arbeitsmarktfonds an. Mit ihm eröffnen wir arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen eine Chance, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Ich freue mich, dass wir jetzt insgesamt 484.000 Euro für zwei neue Projekte in Unterfranken einsetzen und damit auch ein bereits bestehendes Projekt verlängern können“, so Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer und ergänzt: „Eines dieser Projekte hat den Fokus auf der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt und den damit verbundenen Veränderungen.“

Gefördert werden für eine Dauer von bis zu drei Jahren das Projekt ‚VR-ROOM IdiF‘ des bfz Aschaffenburg und das Projekt ‚Go2Business – Karriereprogramm für Geisteswissenschaftlerinnen‘ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Das bereits bestehende Projekt ‚reSET‘ des bfz Würzburg wird für ein weiteres Jahr gefördert.

Aus dem Arbeitsmarktfonds werden innovative und zielgerichtete Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung unterstützt, die nicht im Rahmen der bestehenden Arbeitsmarktinstrumente durchgeführt werden können. Die Projekte wurden von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, der Kammern, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Staatsregierung ausgewählt. „Wir haben stets die regionale Arbeitsmarktsituation im Blick. Seit 2008 sind in Unterfranken 27 innovative Projekte mit einem Fördervolumen von rund 6,5 Millionen Euro gestartet“, so Schreyer abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter Arbeitsmarktfonds