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Pressemitteilung

Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger hat sich heute in einer McDonald's Filiale vor Ort davon überzeugt, wie Integration am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge funktioniert. Bei seinem Besuch sagte er: "Wir wollen die Flüchtlinge, die dauerhaft bei uns bleiben, möglichst schnell gut integrieren. Das ist eine große Herausforderung. Sie funktioniert nur, wenn die geflüchteten Menschen ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten und selbstbestimmt die Zukunft gestalten können. Die Arbeitsmarktintegration ist daher ein wichtiger Schlüssel zur Integration." Dafür seien aber starke Partner nötig. "Die Integration in Bayern ist deshalb so erfolgreich, weil wir frühzeitig die richtigen Weichen gestellt haben und alle an einem Strang ziehen. Ich danke McDonald's Deutschland für sein großartiges Engagement. So können Menschen mit Fluchthintergrund gut ins Arbeitsleben starten", so der Staatssekretär.

McDonald's Franchise-Nehmer Michan Reiners erklärte: "Gemeinsam mit McDonald's Deutschland und meinen Franchise-Kollegen verstehen wir uns als Chancengeber für Menschen, die mit Motivation und Engagement zu uns kommen. Allein in meinen vier Restaurants beschäftige ich aktuell Menschen aus 25 Nationen, darunter 20 Flüchtlinge. Die Vielzahl an Nationalitäten in unserem Team ist eine Bereicherung und macht unsere tägliche Arbeit einzigartig. Da das für den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt notwendige Qualifikationsniveau der Asylbewerber meist deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt, begrüße ich das öffentliche Angebot an ausbildungs- und berufsvorbereitenden Maßnahmen für Flüchtlinge."

Bereits Ende Oktober 2015 hat die Bayerische Staatsregierung mit der bayerischen Wirtschaft und der Arbeitsverwaltung die Initiative 'Integration durch Ausbildung und Arbeit' gestartet. Dadurch konnten bis Ende des Jahres 2016 rund 60.500 Flüchtlinge in Praktika, Ausbildung und Arbeit vermittelt werden. Mit über 30.000 Integrationen in Arbeit wurde das mittelfristige Ziel von 60.000 Arbeitsaufnahmen bis 2019 bereits zur Hälfte erreicht. "Wir bieten den Menschen, die bei uns bleiben, umfassende Unterstützung an, damit sie auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Wir fördern hierzu beispielsweise Jobbegleiter, Ausbildungsakquisiteure, beraten bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen und unterstützen die Betriebe mit unserem Programm "Fit for Work", so Hintersberger und weiter: "Ich danke auch den Wirtschaftsverbänden für ihren großartigen Einsatz und ihr zahlreiches Engagement. So können sich Flüchtlinge zum Beispiel bei einer Online-Praktikumsbörse über mögliche Praktika informieren."