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Pressemitteilung

Familienministerin Müller: "Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist Zukunftsthema"

PM 285.14

Das Bayerische Familienministerium ist erneut als familienfreundliche Verwaltung ausgezeichnet worden. "Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Zukunftsthema. In Zeiten des steigenden Fachkräftebedarfs sind familienfreundliche Strukturen in Unternehmen ein entscheidendes Merkmal", so Bayerns Familienministerin Emilia Müller heute in München. Gute Fachkräfte suchen sich ihre Arbeitgeber schon lange nicht mehr allein nach dem Gehalt aus. Es reicht aber nicht, nur Lippenbekenntnisse zur Kinderfreundlichkeit abzugeben. Die Unternehmen werden an konkreten Maßnahmen gemessen. Dazu gehören beispielsweise flexible Arbeitszeiten oder Auszeiten, die zur Erziehung der Kinder oder der Pflege von Angehörigen genommen werden können. "Das Bayerische Familienministerium geht hier mit gutem Beispiel voran. Unsere Mitarbeiter haben deshalb auch die Möglichkeit, im Notfall von zu Hause aus zu arbeiten, wenn kurzfristig Betreuungsengpässe bei Kindern auftreten oder unvermittelt die Pflege eines nahen Familienangehörigen notwendig ist. Ich freue mich daher sehr, dass wir nun zum vierten Mal in Folge als familienfreundliche Verwaltung ausgezeichnet wurden", so Müller und weiter: "Wir wollen aber nicht nur gutes Beispiel sein. Daher unterstützen wir auch Unternehmen mit der Initiative 'Mit Elternkompetenz gewinnen' dabei, sich familienfreundlicher aufzustellen."

Über 100 Betriebe in Bayern wurden mit dieser Initiative bereits dabei unterstützt, mit Hilfe erfahrener Coaches passgenaue frauen- und familienfreundliche Maßnahmen zu entwickeln und ins Unternehmen zu integrieren. Es ist geplant, das erfolgreiche Projekt im Rahmen des Familienpaktes Bayern fortzuführen. Nähere Informationen finden Sie unter www.kompetenzgewinn.bayern.de.

Das Bayerische Familienministerium erhielt bereits 2005 - als erstes Ministerium in Bayern - das Audit "Beruf und Familie" der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. 2008, 2011 und nun erneut wurde das Audit für drei Jahre bestätigt. Dabei werden unter anderem Arbeitsorganisation, Arbeitszeit und Personalentwicklung auf Familienfreundlichkeit untersucht.