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Newsletter zur sozialen Lage in Bayern

Keyvisual: Zukunftsministerium - Was Menschen berührt - Bayern sozial: Themen & Trends


NEWSLETTER ZUR SOZIALEN LAGE IN BAYERN


 

Portrait Johannes Hintersberger Portrait Emilia MüllerSehr geehrte Damen und Herren,

in der Sonderausgabe unseres Newsletters „Bayern sozial: Themen & Trends“ erfahren Sie das Wichtigste zur sozialen Lage in Bayern anlässlich der Regierungserklärung zum Vierten Sozialbericht der Bayerischen Staatsregierung.

Unterschrift Emilia Müller
Emilia Müller

Unterschrift Johannes Hintersberger
Johannes Hintersberger

 


REGIERUNGSERKLÄRUNG ZUR SOZIALEN LAGE IN BAYERN

Foto zum Artikel REGIERUNGSERKLÄRUNG ZUR SOZIALEN LAGE IN BAYERNDie soziale Lage in Bayern ist so gut wie nie zuvor – und zwar in ganz Bayern“, so fasst Staatsministerin Emilia Müller in ihrer Regierungserklärung die soziale Lage in Bayern zusammen.

Die Ministerin machte deutlich: „Der vierte bayerische Sozialbericht bestätigt: Bayern ist als führender Industrie- und Technologiestandort das Land der Chancen und sozialen Gerechtigkeit. Im Freistaat sind die wenigsten Menschen auf staatliche Hilfeleistungen angewiesen. Trotzdem verlieren wir nicht aus dem Blick, dass es auch hier Menschen gibt, die es schwerer haben als andere und Unterstützung brauchen. Diesen Menschen gilt unsere besondere Aufmerksamkeit. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, denn wir wollen, dass auch sie faire Chancen haben und von Bayerns Erfolg profitieren können.“

Die Ministerin sieht daher auch keinen Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen: „Mir ist wichtig, dass wir jetzt die hervorragende Lage in Bayern nutzen, um die Herausforderungen der Zukunft entschlossen anzugehen. Wir müssen weiter hart daran arbeiten, dass Bayern auch in Zukunft erfolgreich ist und alle Menschen von der guten Situation in Bayern profitieren können.“ Mehr Infos


DIE SOZIALE LAGE AUF EINEN BLICK – 10 GRÜNDE, WARUM BAYERN SOZIAL IST

  1. Bayern erreicht Vollbeschäftigung: Bayern hatte 2016 mit 3,5 % die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer und mit rund 7,3 Mio. Erwerbstätigen und knapp 5,4 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigten so viele Menschen in Arbeit wie nie zuvor. Im April 2017 waren sogar nur noch 3,2 % ohne Arbeit. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 3,2 % im Jahresdurchschnitt 2016 und mit 2,7 % im April 2017 besiegt. Die Spannweite zwischen den Arbeitslosenquoten der einzelnen Regierungsbezirke betrug 2016 nur noch 1,1 Prozentpunkte, im April 2017 sogar nur noch einen Prozentpunkt. Das ist die beste Arbeitsmarktlage aller Länder.
  2. In Bayern kommt der Wohlstand bei den Menschen an: Die bayerischen Einkommen liegen fast 9 % über dem Bundesniveau. Bayerische Haushalte haben im Durchschnitt fast 60.000 Euro mehr Nettogesamtvermögen als deutsche. In Bayern sind mit 11,6 % die wenigsten Menschen armutsgefährdet und mit 5,2 % die wenigsten Menschen von Mindestsicherungsleistungen abhängig.
  3. Bayern ist Familienland Nummer 1: Bayern investiert im Doppelhaushalt 2017/2018 fast 5 Mrd. Euro in die Familienpolitik und unterstützt mit Landeserziehungsgeld und Betreuungsgeld Familien mit über 290 Millionen Euro im Jahr. Bayern hat zudem in den vergangenen zehn Jahren die Kinderbetreuung mit ca. 1.600 zusätzlichen Kindertageseinrichtungen und 76 % mehr Fachkräften massiv ausgebaut.
  4. Bayern ist das Land der gelingenden Integration: Ausländer bzw. Menschen mit Migrationshintergrund haben in Bayern mit 8,6 % die niedrigste Arbeitslosenquote, mit 7,2 % die niedrigste Quote von SGB II-Leistungsbeziehern und mit 74,2 % die höchste Erwerbstätigenquote in Deutschland. 2016 konnten zudem über 60.000 Flüchtlinge durch die Initiative „Integration durch Ausbildung und Arbeit“ in Ausbildung, Arbeit oder in ein Praktikum integriert werden. Das ist deutschlandweit einmalig.

 

 

Vierter Bayerischer Sozialbericht

Der Sozialbericht kann seit 18. Mai bestellt werden und steht außerdem auf der Homepage des Sozialministeriums zum Download bereit. Zur Kurzfassung geht’s hier.

 
 
  1. Bayerns Frauen und Männer leben die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Bayerische Frauen sind mit 73,1 % besonders häufig erwerbstätig. Und Bayerns Väter sind mit 41,7 % Spitze beim Elterngeld.
  2. In Bayern geht es allen Generationen gut: Bayerns Rentnerhaushalte haben 148 € mehr im Monat zur Verfügung als westdeutsche. In Bayern haben ältere Menschen ein 60 % höheres durchschnittliches Gesamtvermögen als im deutschen Durchschnitt. Zudem sind im Freistaat mit 2,8 % mit die wenigsten älteren Menschen auf Grundsicherung im Alter angewiesen.
  3. In Bayern sind Pflegebedürftige gut versorgt: Zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden zu Hause entweder allein von Angehörigen oder mit Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes versorgt, ein Drittel vollstationär in Heimen. Das Verhältnis Pflegepersonal/Gepflegte hat sich seit 2005 stetig verbessert.
  4. Wohnraum für alle: In Bayern steigt die Zahl neu gebauter Wohnungen seit 2010 stetig. 2015 wurden über 53.000 Wohnungen fertiggestellt. Der Freistaat fördert den Wohnungsbau und baut selbst: bis zu 28.000 neue Wohnungen bis 2019.
  5. Bayern ist Taktgeber für eine inklusive Gesellschaft: In Bayern werden jedes Jahr rund 4,5 Mrd. Euro für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung aufgewendet. Allein für die Inklusion am Arbeitsmarkt stehen jährlich über 75 Mio. € aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung. Zudem baut Bayern systematisch Barrieren ab und investiert dafür 2017 und 2018 235 Mio. Euro.
  6. Bayern ist Ehrenamtsland: In Bayern engagieren sich 47 % der Menschen über 14 Jahre ehrenamtlich. Mittlerweile wurden rund 130.000 Ehrenamtskarten ausgegeben.

 

 

Zusätzliche Informationen

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Reden & Interviews

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Reden, Artikel und Interviews der Sozial­minis­ter­in Emilia Müller und des Sozialstaatssekretärs Johannes Hintersberger.

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