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Pressemitteilung

'Zukunft Inklusion' - unter diesem Motto haben Expertinnen und Experten der unterschiedlichsten Fachrichtungen in den letzten beiden Tagen ihre Wege in eine inklusive Zukunft aufgezeigt. Die Messe ist im deutschsprachigen Raum einzigartig: über 220 Aussteller, eine Fläche von knapp 4.300 Quadratmetern, über 5.700 Besucher - dazu ein Kongress, der Austausch und fachliche Weiterbildung auf höchstem Niveau bietet.

"Auf der ConSozial haben wir einen Blick auf die inklusive Zukunft werfen können. In vielen Fällen spielt dabei die Digitalisierung eine immense Rolle - zum Beispiel für eine App, die Texte in Leichter Sprache bereitstellen kann und damit Kommunikationsbarrieren abbaut", so Bayerns Sozialministerin Emilia Müller zur Bilanz der Messe. Neben den Ausstellern sind die Referentinnen und Referenten die wichtigen Impulsgeber: "Wer in Nürnberg die Chance hatte, sich auf dem Kongress mit den innovativsten Köpfen auszutauschen, wird die Möglichkeiten einer inklusiven Gesellschaft jetzt völlig anders sehen", so Müller weiter.

Einen besonders gelungenen Brückenschlag von der Theorie in die Praxis veranschaulicht das Projekt des diesjährigen Managementpreises, der von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gestiftet wurde. Gewonnen hat die Josefs Gesellschaft gGmbH Köln mit ihrem Projekt 'JG-Teilhabemanagement': hier werden z.B. die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz praxistauglich umgewandelt. Für Menschen mit Behinderung kann damit eine ganz gezielte Teilhabeplanung gestartet werden.

Ein besonderer Höhepunkt des Programms war der Auftritt des inklusiven Gospelchors "Oh happy day", dessen 120 Mitwirkende mit und ohne Behinderung mit ihrer Euphorie und guten Laune das Publikum begeistert haben.

Weitere Informationen und Bildmaterial zur diesjährigen Veranstaltung finden Sie hier: www.consozial.de

 

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