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München, 27. Juli 2017 PM 313.17

Integrationslotsen

Integrationsstaatssekretär Hintersberger: "Bayern fördert 25 Kommunen mit bis zu 40.000 Euro - Hauptamtliche Integrationslotsen nehmen Arbeit auf"

Gruppenbild der Integrationslotsen
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Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger (10. v.r.) mit den Integrationslotsinnen und Integrationslotsen der Landkreise und kreisfreien Städte. Foto: StMAS

In 25 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten fördert der Freistaat Bayern nun hauptamtliche Integrationslotsen. Sie stehen ehrenamtlich Tätigen bei allen Fragen rund um das Thema Integration zur Seite. Bayerns Integrationsstaatssekretär Johannes Hintersberger freut sich anlässlich des heutigen Auftakttreffens der Lotsen über das rege Interesse der Kommunen: "Viele Ehrenamtliche leisten bei der Integration einen großartigen Beitrag. Sie kümmern sich vor Ort in den Kommunen um die Migrantinnen und Migranten. Oft sind sie deren erste Ansprechpartner in allen Alltagsangelegenheiten. Um die Ehrenamtlichen mit dieser Situation nicht alleine zu lassen, haben wir das Modellprojekt 'Hauptamtliche Integrationslotsen' ins Leben gerufen. Und mehr als ein Viertel der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte ist unserem Aufruf bereits gefolgt. 2017 können wir nun 25 Kommunen in Bayern mit je bis zu 40.000 Euro unterstützen."

Die Integrationslosten unterstützen, informieren und schulen die Ehrenamtlichen des jeweiligen Landkreises zu allen Belangen der Integration. Die Lotsen wirken vor Ort aber auch als Koordinatoren und Netzwerker. "Bayern hat bereits im Asylbereich sehr gute Erfahrungen mit Ehrenamtskoordinatoren gemacht. Inzwischen spielt die Integration der Bleibeberechtigten eine immer größere Rolle. Wir haben darauf reagiert und stellen den Ehrenamtlichen mit den Integrationslotsen nun kompetente und verlässliche Ansprechpartner in Sachen Integration zur Verfügung", so der Staatssekretär.

Bei der Durchführung des Modellprojekts gehen die Kommunen teils sehr unterschiedliche Wege. Eine Anpassung an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten ist vom Bayerischen Integrationsministerium jedoch durchaus gewünscht. Ziel des Lotsenprojekts ist es auch, die Beratungsleistungen weit in die Fläche zu tragen und somit viele Akteure zu erreichen und miteinander zu verbinden. "Die Förderung von hauptamtlichen Integrationslotsen ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine nachhaltige und gelingende Integration in Bayern", erklärte Hintersberger abschließend.

Arbeitsgrundlage der Integrationslotsen ist ein vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern entwickeltes Rahmencurriculum für die Qualifizierung und Begleitung der Ehrenamtlichen.

Integrationslotsen werden in folgenden Kommunen gefördert:

Oberbayern: Landkreis Berchtesgadener Land, Landkreis Pfaffenhofen, Landkreis Weilheim-Schongau

Niederbayern: Landkreis Kelheim, Landkreis Passau, Landkreis Rottal-Inn

Oberpfalz: Landkreis Cham, Landkreis Neustadt an der Waldnaab

Oberfranken: Landkreis Bamberg, Landkreis Hof, Landkreis Wunsiedel, Landkreis Bayreuth

Mittelfranken: Landkreis Ansbach, Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Landkreis Roth, Stadt Fürth, Stadt Nürnberg

Unterfranken: Landkreis Aschaffenburg, Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Haßberge

Schwaben: Landkreis Donau-Ries, Landkreis Günzburg, Landkreis Oberallgäu, Landkreis Ostallgäu, Landkreis Unterallgäu

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