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München, 17. Mai 2017 PM 209.17

Jugend- und Familienministerkonferenz

Staatssekretär Hintersberger: "Wir wollen die frühzeitige Unterstützung von Familien dauerhaft sicherstellen!"

Morgen werden die Länder bei der Sitzung der Jugend- und Familienministerkonferenz in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) wichtige familienpolitische Weichen stellen. Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger erklärt dazu im Vorfeld: "Unser Augenmerk liegt auf einer frühzeitigen Unterstützung der Eltern. Das ist ein Kernanliegen bayerischer Familienpolitik. Gerade in Belastungssituationen ist es dabei wichtig, dass Jugendhilfe und Gesundheitswesen eng zusammenarbeiten. So können wir ganzheitliche Hilfen für die Familien, Eltern und Kinder anbieten."

Seit 2009 gibt es in Bayern Koordinierende Kinderschutzstellen, kurz KoKi. Wesentliche Aufgabe der KoKis ist die systematische Vernetzung der regionalen Unterstützungsangebote für Familien. So können die KoKis zum Beispiel frühzeitig die Überlastung einer Familie erkennen und Eltern in diesen Situationen bestmöglich unterstützen. KoKi ist ein Erfolgsmodell, das mittlerweile zum bundesweiten Standard geworden ist.

"Insgesamt müssen wir weiterhin alles dafür tun, gemeinsam Verantwortung für das gesunde, förderliche und gewaltfreie Aufwachsen von früher Kindheit an zu übernehmen. Da sind sich Bund und Länder einig", so Hintersberger. Als nächster Schritt müssen die Bundesmittel zur Sicherstellung der psychosozialen Unterstützung von Familien dauerhaft abgesichert werden, damit endlich Planungssicherheit in den Ländern und Kommunen besteht.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.koki.bayern.de und www.jfmk.de

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