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München, 21. April 2015 PM 091.15

Asylsozialpolitik

Besuch der Übergangs-Erstaufnahmeeinrichtung in Augsburg

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller besuchte heute gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Augsburg Dr. Kurt Gribl und dem Regierungspräsidenten von Schwaben Karl Michael Scheufele die Übergangs-Aufnahmeeinrichtung in der Zusamstraße in Augsburg. Die Ministerin wies dabei auf den anhaltend hohen Zugang von Asylbewerbern hin. "Die ersten Monate dieses Jahres zeigen, dass wir uns weiterhin auf einen hohen Zugang bei den Asylbewerbern einstellen müssen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge prognostiziert für Bayern in diesem Jahr 45.000 Asylbewerber. Ich rechne eher mit 60.000 Menschen, die wir in Bayern unterbringen und versorgen werden. Zum Vergleich: 2014 waren es insgesamt 33.000. Inzwischen stehen in allen Regierungsbezirken Erstaufnahme- oder Übergangskapazitäten von insgesamt 12.000 Plätzen zur Verfügung. So haben wir die Last auf mehrere Schultern verteilt. Ziel ist es, die Kapazitäten in der Erstaufnahme bedarfsgerecht auszubauen und auf bis zu 15.000 Plätze aufzustocken", so Müller und ergänzt: "Ich freue mich sehr, heute die Übergangs-Aufnahmeeinrichtung in Augsburg besuchen zu können. Ein solches Projekt benötigt viele Unterstützer. Ich danke daher Oberbürgermeister Kurt Gribl, dem Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Beteiligten vor Ort für ihren unermüdlichen Einsatz."

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl: "Wir haben den Asylbewerbern gegenüber eine humane Verantwortung. Deswegen ist es für uns als Stadt Augsburg selbstverständlich, angesichts der dramatischen Flüchtlingssituation nach Kräften dazu beizutragen, Unterkünfte zur Verfügung zu stellen."

Die Zusamstraße in Augsburg dient als Übergangs-Aufnahmeeinrichtung bis zur geplanten Eröffnung der regulären Erstaufnahmeeinrichtung in der Berliner Allee 2016. Die ersten Asylbewerber sind Ende März eingezogen. Mit den Dependancen in Sonthofen und Donauwörth kommt Schwaben insgesamt auf eine Kapazität von 450 Plätzen in der Erstaufnahme, 150 davon entfallen auf Augsburg. Eine Übergangs-Aufnahmeeinrichtung unterscheidet sich von regulären Erstaufnahmeeinrichtungen u. a. dadurch, dass dort keine Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge eingerichtet wird.

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