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München, 01. August 2014 PM 187.14

Asylsozialpolitik

Sozialministerin Müller: "Mit dem Standort Bajuwarenkaserne in Regensburg schaffen wir eine weitere Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber"

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Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Regierungspräsident Axel Bartel, Sozialministein Emilia Müller sowie Oberbürgermeister Joachim Wolbergs.

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller stellte heute die Bajuwarenkaserne in Regensburg als weiteren Standort für eine Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber vor. Sie hob dabei die Notwendigkeit weiterer Erstaufnahmereinrichtungen in Bayern aufgrund des starken Zugangs von Asylbewerbern hervor. "Wir rechnen in diesem Jahr allein in Bayern mit bis zu 30.000 neuen Asylbewerbern. Dies stellt den Freistaat - wie alle Länder - vor große Herausforderungen. Derzeit sind die beiden bestehenden Erstaufnahmeeinrichtungen voll ausgelastet. Anfang April diesen Jahres haben wir im Ministerrat deshalb die Schaffung von Erstaufnahmeeinrichtungen in jedem Regierungsbezirk beschlossen. Mit dem zusätzlichen Standort in Regensburg kommen wir diesem Ziel einen weiteren Schritt näher. Damit werden die beiden bisherigen Aufnahmeeinrichtungen in Zirndorf und München entlastet. Mein Dank gilt deshalb Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und allen Beteiligten vor Ort für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Suche nach einer geeigneten Örtlichkeit", so Müller und ergänzte: "Nachdem jetzt der Standort feststeht, können die detaillierten Planungen für die Aufnahmeeinrichtung starten. Unser Ziel ist, dass sie im nächsten Jahr ans Netz geht."

"Jeden Tag werden wir im Fernsehen mit dem unsäglichen Leid von Menschen aus unterschiedlichen Krisengebieten konfrontiert, die durch eine Flucht oft nur ihr nacktes Leben retten können. Im Angesicht dieser Tatsache ist es für mich eine moralische und humanitäre Verpflichtung, in unserer Stadt eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende zu schaffen. Ich hoffe, dass wir damit dazu beitragen können, die Asylverfahren zu beschleunigen und die Grundbedingungen dafür menschenwürdig zu gestalten. Deshalb habe ich sofort nach meiner Wahl zum Oberbürgermeister deutlich gemacht, dass wir uns der globalen Verantwortung stellen und natürlich sofort bereit sind, eine Erstaufnahmestelle in Regensburg entstehen zu lassen", so der Oberbürgermeister der Stadt Regensburg, Joachim Wolbergs.

"Mir ist bewusst, dass wir mit dem neuen Standort auch die Menschen in Regensburg erstmal vor Herausforderungen stellen. Angesichts der weltweiten Konflikte und Krisen ist es aber unsere humanitäre Verpflichtung die schutzsuchenden Menschen aufzunehmen und angemessen unterzubringen. Um die Bevölkerung aber nicht zu überfordern, ist mir wichtig, eine sozialverträgliche Einrichtung zu schaffen. Hierfür müssen alle Beteiligten vor Ort an einem Strang ziehen. Gleichzeitig rufe ich auch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Solidarität mit den Asylbewerbern auf. Denn hinter jedem Asylbewerber, der zu uns kommt, steht ein Schicksal", betonte die Ministerin.

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