Springe direkt zu: Inhalt Hauptmenü

Sozial-Fibel

Logo der Sozialfibel

Alle Stichworte von A bis Z

Zurechnungszeit

Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung, die vor dem 62. Lebensjahr teilweise oder voll erwerbsgemindert (Erwerbsminderungsrente) werden, wird bei der Rentenberechnung eine Zurechnungszeit angerechnet. Gleiches gilt grundsätzlich bei Tod des Versicherten vor dem 62. Lebensjahr hinsichtlich der Berechnung der Hinterbliebenenrente (Hinterbliebene, Hilfen für). Die Zurechnungszeit verhindert Nachteile, die sich insbesondere dann bei der Rentenberechnung ergeben, wenn Versicherte bereits in jungen Jahren vermindert erwerbsfähig geworden oder verstorben sind und deshalb nur vergleichsweise kurze Zeit Beiträge zur Rentenversicherung zahlen konnten. Würde in solchen Fällen die Erwerbsminderungsrente bzw. Hinterbliebenenrente allein aus den bis zum Leistungsfall zurückgelegten rentenrechtlichen Zeiten berechnet, so ergäben sich nur sehr niedrige Rentenleistungen.

Als Zurechnungszeit wird die Zeit vom Leistungsfall, d.h. vom Tod bzw. vom Eintritt der Erwerbsminderung, bis zum vollendeten 62. Lebensjahr angerechnet. Die Bewertung der Zurechnungszeit erfolgt im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung und hängt damit vom Umfang und der Bewertung der übrigen rentenrechtlichen Zeiten ab.

§ 59 Sozialgesetzbuch VI

Zuständig: Gesetzliche Rentenversicherungsträger

www.deutsche-rentenversicherung.de

zurück zur Übersicht

Zusätzliche Informationen

audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

Mehr Informationen

Nichts gefunden?

Buebue-1

Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich an unser Bürgerbüro.

Kontakt aufnehmen