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Heilbehandlung

in der gesetzlichen Krankenversicherung

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung haben Anspruch auf Heilbehandlung im Rahmen der Krankenbehandlung. Dies gilt auch für Landwirte, die nach dem Zweiten Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte versichert sind.

Art und Umfang der Leistungen siehe Krankenbehandlung

Zuständig: Gesetzliche Krankenkassen; Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

www.patientenportal.bayern.de

www.svlfg.de

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in der gesetzlichen Unfallversicherung

Durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit Verletzte erhalten im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung Heilbehandlung.

Es werden insbesondere folgende Leistungen gewährt:

Ärztliche Behandlung und zahnärztliche Behandlung; Arzneimittel und Verbandmittel; Heilmittel einschließlich Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Sprachtherapie und Beschäftigungstherapie; Körperersatzstücke; orthopädische und andere Hilfsmittel; Belastungserprobung und Arbeitstherapie sowie Pflege (Pflegegeld). Als Pflege kommt Hilfe durch Krankenpfleger, Krankenschwestern oder auf andere geeignete Weise (Hauspflege) oder, wenn der Versicherte einverstanden ist, Unterhalt und Pflege in einer geeigneten Anstalt (Anstaltspflege) in Betracht. Soweit erforderlich, erfolgt die Heilbehandlung auch in einem Krankenhaus (Krankenhauspflege) oder einer Kur- oder Spezialeinrichtung (Kuren). Solange Arbeitsunfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung vorliegt und Arbeitsentgelt nicht bezogen wird, besteht Anspruch auf Verletztengeld.

§ 22 Sozialgesetzbuch I, §§ 27 bis 34 Sozialgesetzbuch VII

Zuständig: Gesetzliche Unfallversicherungsträger

www.dguv.de/inhalt/index.jsp

www.svlfg.de

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in der Kriegsopferversorgung

Beschädigte (Kriegsopfer, Hilfen für) haben für anerkannte Gesundheitsstörungen Anspruch auf Heilbehandlung. Sie wird Schwerbeschädigten auch für versorgungsfremde Leiden gewährt, wenn und soweit sie nicht anderweitig (z. B. durch Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung) sichergestellt ist; unter den gleichen Voraussetzungen können die Familienangehörigen und Pflegepersonen der Schwerbeschädigten sowie alle Hinterbliebenen Krankenbehandlung in Anspruch nehmen.

Art und Umfang der Leistungen entsprechen im Allgemeinen denen der gesetzlichen Krankenversicherung (siehe Krankenbehandlung). Sie umfassen insbesondere ärztliche Behandlung und zahnärztliche Behandlung, Arzneimittel und Verbandmittel, Heilmittel und orthopädische Hilfsmittel, Zahnersatz, stationäre Behandlung (Krankenhausbehandlung), Behandlung in einer Rehabilitationseinrichtung, häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfe sowie Versorgungskrankengeld.

§§ 9-11, 12 Bundesversorgungsgesetz

Zuständig: Gesetzliche Krankenkassen; Zentrums Bayern Familie und Soziales - Versorgungsamt

www.zbfs.bayern.de

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in sonstigen Bereichen

Für Empfänger von Sozialhilfe, Kriegsopferfürsorge und Kriegsschadenrente siehe Krankenhilfe.

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