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Entlassene Gefangene, Hilfen für

Personen, die aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen werden, können zur Erleichterung der Wiedereingliederung verschiedene Hilfen in Anspruch nehmen. Dazu gehören neben den von der Anstalt gewährten Entlassungshilfen (Hilfe und Rat bei der Beschaffung von Arbeit und Unterkunft) und Entlassungsbeihilfen (Beihilfe zu den Reisekosten, Überlassung von Kleidung, Überbrückungsbeihilfe) z.B. Leistungen zur Förderung der Arbeitsaufnahme, der Grundsicherung für Arbeitsuchende, der Sozialhilfe oder Kriegsopferfürsorge (z.B. Krankenhilfe, Hilfe zum Lebensunterhalt und Hilfe zur Überwindung sozialer Schwierigkeiten). Bei der Strafaussetzung zur Bewährung bestellt das Gericht einen Bewährungshelfer, wenn dies angezeigt ist, um den Verurteilten von Straftaten abzuhalten. Der Bewährungshelfer steht dem Verurteilten helfend und betreuend zur Seite. Als Hilfe- und Überwachungsmaßnahme kann ferner die Führungsaufsicht kraft Gesetzes oder kraft richterlicher Anordnung in Betracht kommen.

Artikel 79, 80, 137 Bayerisches Strafvollzugsgesetz; §§ 56d, 68 ff. Strafgesetzbuch; Artikel 63, 64 Bayerisches Sicherungsverwahrungsvollzugsgesetz; Artikel 26 Bayerisches Untersuchungshaftvollzugsgesetz

Zuständig: Justizvollzugsanstalten, Bayerischer Landesverband für Gefangenenfürsorge und Bewährungshilfe e.V. mit seinen Bezirksvereinen und Bezirksstellen, Zentralstellen für Strafentlassenenhilfe in Ansbach, Aschaffenburg,  Augsburg, Bamberg München, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim und Würzburg; Landgerichte, Verbände der freien Wohlfahrtspflege

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