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Sozial-Fibel

Beitragsbemessungsgrenze

Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung , Krankenversicherung , Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung zahlen Beiträge in der Sozialversicherung nur bis zur Höhe der sich jährlich ändernden Beitragsbemessungsgrenze. Der darüber hinausgehende Teil des Entgelts ist beitragsfrei. Bei einmaligen Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld richtet sich der Beitrag nach dem bisher erreichten Teil der Beitragsbemessungsgrenze für das ganze Jahr.

Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt für das Jahr 2018 in der Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung 78.000 € jährlich/6.500 € monatlich (neue Länder: 69.600 € jährlich/5.800 € monatlich). Sie verändert sich in den folgenden Jahren entsprechend der Entwicklung der Bruttoarbeitsentgelte. Sie beträgt in der Knappschaftsversicherung für das Jahr 2018 96.000 € jährlich/8.000 € monatlich (neue Länder: 85.800 € jährlich/7.150 € monatlich) und in der Kranken- und Pflegeversicherung für 2018 einheitlich auch für die neuen Länder 53.100 € jährlich/4.425 € monatlich.

§ 223 Sozialgesetzbuch V, § 55 Sozialgesetzbuch XI, §§159, 160 Sozialgesetzbuch VI, § 341 Sozialgesetzbuch III sowie jährliche Verordnung der Bundesregierung

Zuständig: Arbeitgeber; gesetzliche Kranken- und Pflegekassen und Rentenversicherungsträger; Agenturen für Arbeit

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