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Kinder- und Jugendpolitik

Europa – jung und voller Möglichkeiten

Kinder- und Jugendpolitik liegt grundsätzlich in den Händen der Mitgliedstaaten. Die EU gibt aber zusätzliche Impulse, um die Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik zu verbessern und nationale Politik zu begleiten.

EU-Programm Erasmus+

Das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, ist zum 01.01.2014 in Kraft getreten. Innerhalb von Erasmus+ ist JUGEND IN AKTION der Programmteil für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung. In Bezug auf die aktuellen Herausforderungen in Europa haben in Erasmus+ JUGEND IN AKTION Projekte eine hohe Priorität, die sich Themen wie der Stärkung der europäischen Bürgerschaft oder der Förderung von Toleranz und kultureller Vielfalt widmen. In allen Leitaktionen fallen darunter auch Projekte, die Beiträge zur aktuellen Flüchtlingsfrage aufgreifen. Während einer Jugendbegegnung können Jugendliche innerhalb kürzester Zeit: interkulturelle Erfahrungen machen, ihre Kompetenzen ausbauen, neue Sichtweisen kennenlernen, Solidarität und vor allem europäisches Miteinander erfahren. Das hilft ganz besonders Jugendinitiativen, Jugendbegegnungen und dem Europäischen Freiwilligendienst.

Im Rahmen der bundesweiten Launching Tour zu ERASMUS+ Jugend in Aktion im März 2014 in München stellte die Nationalagentur Jugend für Europa das neue EU-Programm und seine Leitaktionen vor. Insgesamt informierten sich über 80 Teilnehmer über ERASMUS+ Jugend in Aktion und seine Fördermöglichkeiten.

Durch das Programm wird beispielsweise das Seminar „ScoutNet 2016 – More Empowerment for Europe“ in Litauen gefördert, das sich an Multiplikatoren in der Jugend- und Pfadfinderarbeit, also an aktive ehrenamtliche Jugendleiter in den Pfadfinderverbänden der Projektpartner aus Deutschland, den Niederlanden, Polen, der Ukraine und Litauen richtet. Ziel des Seminars ist es, das lose und seit einigen Jahren bestehende Netzwerk dieser Jugendverbände zu konsolidieren. Dabei wird der thematische Fokus auf die europäische Komponente gelegt und das Seminar von 2015 vertieft. Die Teilnehmer werden den politischen Hintergrund, also die dynamische jugendpolitische Entwicklung auf europäischer Ebene, kennenlernen, um dann einen Bogen zu ihrer praktischen ehrenamtlichen Arbeit schlagen zu können und ihre individuelle Rolle in diesem Prozess sowie die Rolle der Jugendverbände im allgemeinen intensiver verstehen und aktiv gestalten zu können. Auch sollen sie mit der Verbindung von europäischer Jugendpolitik und den nationalen jugendpolitischen Entwicklungen in ihren Ländern vertraut werden.

Abenteuer Freiwilligenarbeit: Europäischer Freiwilligendienst und das Europäische Solidaritätskorps

Der Europäische Freiwilligendienst (EFD) gibt jungen Menschen z.B. die Chance, bis zu einem Jahr lang in ein anderes Land zu reisen, um dort als Freiwillige an (örtlichen) gemeinnützigen Projekten mitzuarbeiten.

Auch beim Europäischen Solidaritätskorps (ESC) haben junge Menschen insbesondere aus der EU, Norwegen und Island im Alter zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit, im Rahmen von Projekten für zwei bis zwölf Monate in einem EU-Mitgliedstaaten Solidaritätsdienste zu leisten. Ihnen soll dafür nach Registrierung, insbesondere über das neue Internetportal der EU-Kommission, im Rahmen verfügbarer Kapazitäten ein freier Platz bei einer teilnehmenden Organisation vermittelt werden.

Das Tätigkeitsfeld dieser Solidaritätsdienste ist sehr umfassend u.a. anhand dieser Beispiele beschrieben: Bildungswesen, Gesundheitswesen, Integration in die Gesellschaft, Unterstützung bei der Bereitstellung von Nahrungsmitteln, Bau von Unterkünften, Aufnahme, Unterstützung und Integration von Migranten und Flüchtlingen, Umweltschutz oder Prävention von Naturkatastrophen (nicht aber: Sofortmaßnahmen im Katastrophenfall).

Bei beiden europäischen Diensten werden die Auslagen der Freiwilligen, Versicherungen sowie Unterhalts- und Reisekosten übernommen.

Hier geht es zur Anmeldung auf der Homepage der EU-Kommission

Maßnahmen zur Verbesserung des Jugendmedienschutzes

Auch im Bereich des Jugendmedienschutzes ist eine europäische Zusammenarbeit besonders wichtig. Während der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands wurde zwischen den Mitgliedstaaten vereinbart, gemeinsam gegen Gewaltvideos und -spiele vorzugehen. Außerdem können die Mitgliedstaaten z.B. im Fernsehen oder Internet eine Sperre gegen Angebote mit extrem jugendgefährdenden oder rechtsextremistischen Inhalten aus anderen EU-Mitgliedstaaten durchsetzen.

Diese Initiativen zur Verbesserung des Jugendschutzes sind maßgeblich auch auf bayerische Vorschläge zurückzuführen!

 

Zusätzliche Informationen

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Bayerische Vertretung in Brüssel

bayern-in-bruessel.de

Europäische Kommission

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Reden, Artikel und Interviews der Sozial­minis­ter­in Emilia Müller und des Sozialstaatssekretärs Johannes Hintersberger.

Standpunkt

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Ein Lexikon über soziale Hilfen, Leistungen und Rechte.

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